Wetter: Batangas, Benguet, Cagayan, La Union

Tödliche Wetterlage auf den Philippinen: 32 Todesopfer durch Monsun und Zyklone

Tödliche Wetterereignisse haben auf den Philippinen in den vergangenen drei Wochen mindestens 32 Menschenleben gefordert. Eine Serie von tropischen Zyklonen hat die Auswirkungen des Südwestmonsuns, lokal als Habagat bekannt, verstärkt.

Nachrichtenbild
Quelle: PIA

Die Opfer sind vor allem in der Provinz Benguet zu finden, wo 15 Todesfälle zu beklagen sind. In den Provinzen Rizal und Batangas wurden jeweils vier Todesfälle gemeldet, während in Caloocan und Occidental Mindoro jeweils zwei Menschen starben. Ein Todesfall in den Provinzen La Union, Quezon, Oriental Mindoro und Negros Occidental wurde ebenfalls registriert; ein weiterer Todesfall wird derzeit noch überprüft. Als Todesursachen wurden Ertrinken, Erdrutsche, Steinschläge, Stromschläge sowie das Treffen durch umstürzende Bäume identifiziert.

Neben den Toten gibt es drei vermisste Personen und 19 Verletzte. Rund acht Millionen Menschen aus 2,3 Millionen Familien in verschiedenen Regionen sind von der Wetterlage betroffen. Dazu gehören unter anderem die Regionen Ilocos, Cagayan Valley, Central Luzon, Calabarzon, Mimaropa, die National Capital Region, die Cordillera Administrative Region sowie die Regionen Bicol, Western Visayas und die Zamboanga-Halbinsel. Infolge der Katastrophen wurden 117 Städte und Gemeinden in elf Provinzen auf Luzon in den Katastrophenzustand versetzt.

Etwa 7.500 Familien mit insgesamt 25.800 Personen befinden sich weiterhin in insgesamt 297 Evakuierungszentren. Bisher wurden Hilfsleistungen im Wert von 1,65 Milliarden Pesos an die betroffenen Familien geleistet, wie das Büro für Zivilschutz (Office of Civil Defense, OCD) in einem Lagebericht mitteilte.