Studie: Hohe Bereitschaft zu unternehmerischem Denken bei philippinischen Jugendlichen
EditJunge Menschen auf den Philippinen gehören zu den stärksten Verfechtern eines unternehmerischen Denkens im asiatisch-pazifischen Raum. Laut dem aktuellen „Asia Pacific Youth Insights“-Bericht sind über 90 Prozent der philippinischen Jugendlichen davon überzeugt, dass eine unternehmerische Denkweise ihnen in jedem Beruf zum Erfolg verhelfen kann.
Die Untersuchung wurde von Federal Express Corp. (FedEx) und Junior Achievement in Auftrag gegeben. Für die Philippinen verzeichnete die Studie eine Zustimmungsrate von 94 Prozent. Damit liegt das Land gemeinsam mit Indonesien und Malaysia auf einem der höchsten Werte der Region und deutlich über dem asiatisch-pazifischen Durchschnitt von 85 Prozent. Im Zeitraum von Juni bis Juli wurden in der Studie 4.219 Personen im Alter zwischen 15 und 22 Jahren in zehn Märkten des asiatisch-pazifischen Raums befragt. Ziel war es zu ermitteln, wie vorbereitet junge Menschen auf ihre berufliche Zukunft angesichts von technologischem Wandel, künstlicher Intelligenz (KI) und globalem Handel sind.
Garrick Thompson, Geschäftsführer von FedEx Philippines, ordnete die Ergebnisse ein: Der starke Glaube der philippinischen Jugend an die Bedeutung unternehmerischer Denkweisen spiegele deren Selbstvertrauen, Ehrgeiz und die Bereitschaft wider, Chancen in einer sich ständig verändernden Welt zu ergreifen. Viele junge Filipinos betrachten unternehmerische Fähigkeiten zudem als nützlich über die Gründung eines eigenen Unternehmens hinaus. Insbesondere die Fähigkeit, Eigeninitiative zu zeigen sowie Chancen zu identifizieren und zu nutzen, wird auch für die Arbeit in einer Angestelltenposition als wertvoll erachtet.
In der gesamten Region zeigt sich jedoch eine Diskrepanz zwischen der Einstellung und dem praktischen Selbstvertrauen bei der Anwendung dieser Fähigkeiten. Lediglich 61 Prozent der Befragten gaben an, sich sicher darin zu fühlen, neue Ideen oder Lösungen zu entwickeln. Zudem fühlten sich nur 59 Prozent der Befragten in der Lage, eigenständig und ohne wesentliche Anleitung Entscheidungen zu treffen.
Die Jugendlichen legen zudem großen Wert auf praktische Erfahrung. Neben der Problemlösung und kreativem Denken wünschen sie sich durch die formale Bildung eine stärkere praktische Einbindung in die Arbeitswelt. Als wichtigste Fähigkeiten für die nächsten 10 bis 15 Jahre werden Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft angesehen. Die philippinischen Befragten zeigten sich besonders zuversichtlich hinsichtlich der Rolle ihrer Schulen bei der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt: 94 Prozent schreiben der formalen Bildung die Vorbereitung auf Karriere und Fachwissen zu. Beim Thema KI liegt der Wert bei 95 Prozent, was einen der höchsten Werte der Umfrage darstellt. Dies steht im Gegensatz zum regionalen Trend, wo zwar 84 Prozent eine Zusammenarbeit mit KI erwarten, aber nur 62 Prozent glauben, dass ihre Ausbildung sie auf den Einsatz der Technologie am tatsächlichen Arbeitsplatz vorbereitet.






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