Sport: Landesweit

Strong Group erzielt Comeback-Sieg gegen Japan im William Jones Cup

Die Mannschaft von Strong Group hat in der Gruppe A des William Jones Cup 2026 ihren ersten Sieg verbucht. In der Begegnung im Xinzhuang Gymnasium in Taiwan drehte das philippinische Team die Partie gegen die japanische Auswahl, die mit Akteuren für die Asian Games besetzt war, und setzte sich mit 78:72 durch.

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Dieser Erfolg diente als Reaktion auf die vorangegangene deutliche Niederlage gegen Wonju DB mit 79:110, welche eine 16-teilige Siegesserie des Teams beendet hatte. Trainer Charles Tiu bewertete den Sieg als gelungene Rückkehr in die Erfolgsspur. Er merkte an, dass man nach der schwachen Leistung des Vortages nicht schlechter hätte spielen dürfen, auch wenn es im Spielverlauf immer wieder schwierige Phasen gegeben habe. Besonders die starke Verteidigung im vierten Viertel hob er hervor.

Der entscheidende Wendepunkt der Partie trat im letzten Viertel ein, als Strong Group mit 55:60 zurücklag. Ian Miller, der als Ersatz für den verletzten Allen Liwag in der Aufstellung stand, und Matthew Wright leiteten die Aufholjagd ein und brachten das Team mit 72:70 in Führung. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit sicherte Miller den Vorsprung durch zwei Freiwürfe auf 74:70 ab. Nachdem Gen Hiraiwa seine Freiwürfe geteilt hatte, besiegelten Miller und Isaiah Pineiro den Sieg durch weitere Treffer an der Linie.

Zu den statistischen Leistungsträgern gehörten Isaiah Pineiro mit 21 Punkten und 11 Rebounds sowie Matthew Wright mit 15 Punkten, vier Rebounds und drei Assists. Tajuan Agee steuerte 14 Punkte und neun Rebounds bei, während Ian Miller neun Punkte erzielte. Auch Boban Marjanovic trug an seinem 38. Geburtstag mit neun Punkten und sieben Rebounds zum Erfolg bei. Auf japanischer Seite erzielte Arai Gakuto 25 Punkte und Ozawa Hiyuu 13 Punkte, wodurch Japan nun mit einer Bilanz von 0:2 in der Gruppe steht.

Als nächster Gegner steht Strong Group am Sonntag der Gastgeber Chinese Taipei Blue bevor. Trainer Tiu erklärte, dass das Team langsam seinen Rhythmus finde und man solche Spiele benötige, wenngleich man sich für die kommende Partie eine dominantere Leistung erhoffe. Er betonte zudem, dass man wieder zur eigenen Identität und zum gewohnten Spielstil finden müsse, um das lange Turnier erfolgreich zu bestreiten.