Strom- und Wasserprobleme belasten Tourismus in Oriental Mindoro
EditAnhaltende Probleme bei der Strom- und Wasserversorgung beeinträchtigen die Tourismusbranche in der philippinischen Provinz Oriental Mindoro. Dies geht aus der Umfrage „2026 Local Tourism Product and Market Survey“ hervor, die am 2. September im Oriental Mindoro Heritage Museum vorgestellt wurde.
Dhon Calda, Leiter des provinzialen Tourismusbüros (PTO), erklärte, dass häufige Stromausfälle und Wasserknappheit Touristen davon abhalten, in die Region zurückzukehren. Er nannte insbesondere Destinationen wie Puerto Galera als betroffene Gebiete. Die Ernsthaftigkeit der Lage wurde bereits im März deutlich, als die Lokalregierung von Puerto Galera aufgrund der Wasserversorgung einen Notstand ausrief.
Die Zahlen der Besucherzahlen zeigen diesen Trend: Zwischen dem 1. Januar und dem 16. August dieses Jahres besuchten insgesamt 684.622 Touristen die verschiedenen Ziele der Provinz. Damit liegt die Zahl deutlich unter den 908.917 Besuchern im Jahr 2024 und den 1.035.705 Gästen im Jahr 2025. Auch die Einnahmen des Tourismussektors sind rückläufig. Während in den Jahren 2024 und 2025 jeweils über 6 Milliarden Pesos generiert wurden, beliefen sich die Einnahmen in den ersten acht Monaten dieses Jahres auf etwa 3,11 Milliarden Pesos.
Ingenieur Humphrey Dolor, General Manager der Oriental Mindoro Electric Cooperative (Ormeco), räumte ein, dass die Stromprobleme die Branche beeinflussen, betonte jedoch, dass dies nicht der Hauptgrund sei. Er verwies auf Palawan, wo trotz schwerwiegenderer Stromprobleme der Tourismus floriere. Gleichzeitig forderte Dolor Unterstützung bei der Lösung der Schwierigkeiten der Genossenschaft und bat darum, von gegenseitigen Schuldzuweisungen abzusehen.
Trotz der aktuellen Entwicklung hofft die Branche auf eine Besserung. Calda erwartet für die zweite Hauptsaison von Oktober bis Dezember einen Anstieg der Besucherzahlen, was die diesjährige Bilanz verbessern könnte.





