Schmuggel von illegalen Zigaretten auf den Philippinen erreicht Wert von 10 Milliarden Pesos
Die philippinische Zollbehörde (Bureau of Customs, BOC) hat im Zuge verstärkter Kontrollmaßnahmen illegale Zigaretten im Gesamtwert von über 10 Milliarden Pesos beschlagnahmt. Laut Zollkommissar Ariel Nepomuceno handelt es sich dabei um ein massives Geschäft, bei dem die Schmuggler selbst durch einzelne erfolgreiche Lieferungen hohe Gewinne wieder einspielen könnten.
Der Kommissar erklärte in einem Interview mit Super Radyo dzBB, dass sich die Methoden der illegalen Akteure aufgrund der verschärften Überwachung an internationalen Häfen geändert haben. Seit etwa Oktober des vergangenen Jahres weichen die Schmuggler verstärkt auf die lokale Produktion aus. So konnten bereits illegale Fabriken in den Regionen Tarlac und Pampanga aufgedeckt werden.
Zusätzlich zur lokalen Herstellung nutzen die Täter vermehrt sogenannte „Hintertüren“, um Waren ins Land zu bringen. Zu den betroffenen Gebieten gehören Basilan, Sulu und Tawi-Tawi sowie Gebiete in Mindoro, Batangas und bis hin zu Navotas und Tondo. In einem früheren Einsatz wurden beispielsweise ausländische Zigarettenmarken im Wert von rund 234,3 Millionen Pesos vor der Insel Lutangan in Zamboanga Sibugay sichergestellt.
Um den Schmuggel über diese unkontrollierten Routen zu unterbinden, arbeitet die Zollbehörde eng mit der philippinischen Küstenwache (Philippine Coast Guard) und der philippinischen Marine (Philippine Navy) zusammen.
Quellen
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