Rückgang der Hand-Fuß-Mund-Krankheit in der Provinz Iloilo
EditIn der philippinischen Provinz Iloilo ist die Zahl der Infektionen mit der HFMD im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Nach Angaben des örtlichen Gesundheitsamtes (Provincial Health Office) wurden im Zeitraum vom 4. Januar bis zum 19. September 853 Fälle registriert. Dies entspricht einem Rückgang von 67 Prozent gegenüber den 2.563 gemeldeten Fällen im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
Trotz des allgemeinen Rückgangs verzeichnete die jüngste Berichtswoche vom 13. bis zum 19. September 22 Neuinfektionen. Von den 42 lokalen Verwaltungseinheiten, die Fälle meldeten, wies Dumangas mit 125 Fällen den höchsten Stand auf. Dies macht fast 15 Prozent der Gesamtfälle in der Provinz aus und stellt gleichzeitig einen Anstieg von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum dar. Weitere betroffene Gemeinden sind Cabatuan mit 59 Fällen, Barotac Nuevo mit 57, Alimodian mit 46 und Mina mit 43 Fällen. Die Gemeinde Dingle meldete im betrachteten Zeitraum keine Infektionen.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine durch Viren verursachte Erkrankung, die vor allem Kinder betrifft. Zu den typischen Symptomen zählen leichtes Fieber, Entzündungen im Mund sowie Hautausschläge oder Bläschen an den Händen und Füßen. Die Ansteckung erfolgt über Atemtröpfchen infizierter Personen oder durch kontaminierte Oberflächen wie Türgriffe, Möbel, Mobiltelefone und Schreibgeräte.
Um die Ausbreitung zu verhindern, raten die Gesundheitsbehörden Eltern und Betreuern zu verstärkter Hygiene. Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen mit Seife und sauberem Wasser, insbesondere vor dem Essen und nach dem Toilettengang. Zudem sollten Spielzeug und häufig genutzte Gegenstände regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Kinder sollten zudem darauf hingewiesen werden, nicht mit ungewaschenen Händen Augen, Nase oder Mund zu berühren.






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