Rodrigo Duterte nimmt erstmals an ICC-Statusanhörung teil
EditAm Mittwoch, den 16. September 2026, hat der ehemalige ICC teilgenommen. Die Anhörung betrifft das Verfahren gegen ihn wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Im Gegensatz zu den zwei vorangegangenen Anhörungen verzichtete Duterte diesmal nicht auf sein persönliches Erscheinen. Laut Berichten von GMA News war der ehemalige Staatschef bereits im Saal anwesend, als die Richter eintrafen.
Die zuständige Strafkammer befasst sich im Rahmen der Sitzung mit der Beweisführung der Anklage. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Zeugenliste, der zeitliche Umfang der Anklagepräsentation, die Liste der Beweismittel sowie die Offenlegung gegenüber der Verteidigung. Zudem werden zusätzliche Vorfälle erörtert.
Die Kammer plant zudem den Sitzungskalender für den Zeitraum vom 30. November bis zur Frühjahrspause im Jahr 2027. Dabei wird auch ein Vorschlag der Registratur geprüft, der aufgrund von Expertenempfehlungen Sitzungsblöcke mit Pausen vorsieht.
Duterte wird beschuldigt, während seiner Amtszeiten als Präsident der Philippinen und als Bürgermeister von Davao City Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Er wurde im März 2025 am Terminal 3 des Ninoy Aquino International Airport (NAIA) festgenommen und befindet sich derzeit in der ICC-Haftanstalt in Scheveningen bei Den Haag.






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