Proteste in Hagonoy gegen mutmaßliche Korruption bei Hochwasserschutz
EditKurzmeldung
In der Gemeinde Hagonoy in der Provinz Bulacan haben am frühen Sonntagmorgen mehr als 300 Einwohner gegen die anhaltenden Überschwemmungen und mutmaßliche Korruption protestiert.
Die Demonstranten zogen durch die Straßen der Gemeinde, um auf das chronische Hochwasserproblem der Region aufmerksam zu machen und konkrete Lösungen einzufordern. Anlass des Protests war das einjährige Bestehen der Bürgerinitiative Tindig Hagonoy.
Die Teilnehmer forderten Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht im Zusammenhang mit angeblichen Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten. Laut den Vorwürfen der Demonstranten haben diese fragwürdigen Bauvorhaben dazu beigetragen, die Überschwemmungen in weiten Teilen der Gemeinde sogar zu verschlimmern, was die Bevölkerung zunehmend schutzlos zurücklässt. Unter den Teilnehmern befand sich auch der 72-jährige Amando Saguinsin, ein Laienminister des National Shrine of St. Anne, der sich den Forderungen nach einem Ende der Unregelmäßigkeiten anschloss. Die Protestierenden werfen den Verantwortlichen vor, dass sogenannte „Geisterprojekte“ im Wert von Milliarden Pesos existieren könnten, die faktisch nicht wirksam sind.






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