Gesellschaft: Palawan

PhilSA warnt vor Trümmern chinesischer Rakete vor der Küste von Palawan

Die philippinische Weltraumbehörde PhilSA warnt vor möglichen Trümmern einer chinesischen Rakete, die in den Gewässern vor der Insel Palawan gelandet sein könnten. Nach einem Start der Long-March-12-Rakete am frühen Samstagmorgen, den 10. Oktober, wurde die Bevölkerung vor den Gefahren durch herabfallende oder an die Küsten gespülte Trümmerteile gewarnt.

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Symbolbild: Envato

Der Start erfolgte gegen 3:28 Uhr philippischer Standardzeit (PhST) vom Hainan International Commercial Launch Center in Wenchang, China. Im Anschluss an den Start waren laute Geräusche zu vernehmen, die auf einen Überschallknall der Rakete zurückzuführen sind. Laut PhilSA wurde die erwartete Absturzzone (Drop Zone) über eine Luftfahrtwarnung (NOTAM) bekannt gegeben. Diese Zone liegt etwa 25 Seemeilen von Puerto Princesa und 19 Seemeilen vom Tubbataha-Riff-Naturpark entfernt, womit sie sich innerhalb der philippinischen Archipelgewässer befindet.

Die Behörde betont, dass die Trümmer eine erhebliche Gefahr für Schiffe, Flugzeuge, Fischerboote und andere Fahrzeuge in der betroffenen Zone darstellen könnten. Zudem besteht das Risiko, dass die Teile im Meer treiben und an nahegelegene Küsten gespült werden. PhilSA rät der Öffentlichkeit dringend davon ab, die Trümmer zu berühren oder zu versuchen, sie zu bergen, da sie giftige Rückstände wie Raketentreibstoff enthalten könnten. Sollten Trümmer gesichtet werden, wird darum gebeten, umgehend die örtlichen Behörden zu informieren.