Philippinischer Schlangenadler nach Krähenangriff in Sarangani gerettet
EditEin junger philippinischer Schlangenadler wurde in der Gemeinde Malapatan in der Provinz Sarangani gerettet, nachdem er offenbar von Krähen angegriffen und bedrängt worden war. Der Greifvogel war am Morgen des 7. September auf der Terrasse eines Wohnhauses in Purok 2A, im Barangay Sapu Padidu, gelandet.
Der Anwohner Xian Mykee Laure Mejares sicherte das Tier, das sichtlich gestresst und durch die Angriffe der Krähen gefährdet wirkte, und suchte Unterstützung bei den zuständigen Behörden. Die Rettungsaktion wurde in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Büro für natürliche Ressourcen (Municipal Environment and Natural Resources Office) von Malapatan koordiniert. Das Tier wurde über das Büro für gemeinschaftliche natürliche Ressourcen (Community Environment and Natural Resources Office) in Glan an das Department of Environment and Natural Resources (DENR) Region 12 übergeben.
Mitarbeiter des DENR führten eine erste Untersuchung durch und dokumentierten den jungen Adler, der eine Körperlänge von 53,34 Zentimetern von der Schnauze bis zur Kloake aufweist. Laut Angaben der Behörde zeigte der Vogel keine sichtbaren Verletzungen und befand sich in einem guten körperlichen Zustand. Nach Abschluss der vorgeschriebenen Protokolle und einer Prüfung des geeigneten Freilassungsortes soll der Greifvogel in seinen natürlichen Lebensraum zurückgeführt werden. Hierfür arbeitet das DENR mit der lokalen Verwaltung des Barangays zusammen.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall mahnte das DENR die Öffentlichkeit dazu, Wildtiere, die in Wohngebieten oder anderen Bereichen gefunden werden, nicht eigenmächtig einzufangen, zu behalten oder unnötig zu berühren. Anwohner sollten stattdessen verletzte, gestresste oder vertriebene Wildtiere umgehend dem nächstgelegenen DENR-Büro oder der lokalen Umweltbehörde melden. Nur so könne eine fachgerechte Untersuchung und eine mögliche Rückkehr in die Natur gewährleistet werden.





