Wirtschaft: Landesweit

Philippinische Staatsverschuldung erreicht Rekordhoch von 19,39 Billionen Pesos

Kurzmeldung

Die philippinischen Staats Schulden sind bis Ende Juli auf 19,39 Billionen Pesos gestiegen. Dies entspricht einem neuen Höchststand. Vor allem neue Kreditaufnahmen sowie die anhaltende Abwertung des Pesos sind für diesen Anstieg verantwortlich.

Nachrichtenbild
Quelle: PIA

Der aktuelle Schuldenstand entspricht bereits etwa 98 Prozent des revidierten Schuldenprogramms der Regierung für das Jahr 2026, welches auf 19,765 Billionen Pesos angesetzt ist. Die Aufschlüsselung der Verbindlichkeiten zeigt, dass die inländischen Schulden um 2,11 Prozent auf 13,11 Billionen Pesos gestiegen sind. Gleichzeitig verzeichnete die Auslandsverschuldung einen Zuwachs von 0,84 Prozent und belief sich auf 6,28 Billionen Pesos.

Ein wichtiger Grund für die Entwicklung der Auslandsverschuldung ist der schwächere Peso. Durch den Wertverlust der lokalen Währung erhöhte sich der in Pesos gemessene Wert der auf Fremdwährungen lautenden Verpflichtungen des Staates. Laut dem Schatzamt (Bureau of the Treasury, BTr) sind diese Faktoren für den Anstieg der Schulden verantwortlich.