Wirtschaft

Philippinen verbieten Import von Waren aus Zwangsarbeit

Vor dem Hintergrund der Ankündigung der USA, einen Zoll von 12,5 % auf philippinische Exporte zu erheben, haben die Philippinen den Import von Waren untersagt, die unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden. Grund für die Entscheidung der USA waren Bedenken, dass die Philippinen den Import von Waren aus Ländern, in denen Zwangsarbeit praktiziert wird, nicht ausreichend unterbinden konnten.

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Symbolbild: Envato

Die neue Richtlinie basiert auf einer gemeinsamen Verwaltungsanordnung (Joint Administrative Order, JAO), die ethische Handelspraktiken fördern und die heimische Industrie schützen soll. Die DTI, dem DOLE und DOF unterzeichnet.

Im Rahmen der Anordnung wird ein behördenübergreifendes Komitee eingesetzt, das Beschwerden über Zwangsarbeit in Lieferketten untersucht. Das Komitee soll Empfehlungen aussprechen, um den Import solcher Waren über das Zollamt (Bureau of Customs, BOC) zu blockieren.

Handelsministerin Cristina Roque erklärte, dass die neue Politik die Glaubwürdigkeit philippinischer Lieferketten stärkt, da globale Märkte zunehmend Wert auf verantwortungsvolle und ethische Beschaffung legen. Durch das Verbot werde das Vertrauen in die Lieferketten gestärkt und ein Signal an Investoren und Handelspartner gesendet, dass das Land auf nachhaltiges und werteorientiertes Wachstum setzt.

Arbeitsminister Francis Tolentino und Finanzminister Frederick Go betonten, dass die Anordnung philippinische Arbeitnehmer und Unternehmen vor unfairem Wettbewerb schütze, der durch Arbeitsausbeutung ermöglicht wird. Das Zollamt werde die Anordnung strikt durchsetzen und auf die Ergebnisse des Komitees reagieren, um den Markteintritt verbotener Waren zu verhindern.

Quellen

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