Politik: Metro Manila

Oberster Gerichtshof reagiert auf Misstrauen von Vizepräsidentin Duterte

Der Oberste Gerichtshof der Philippinen (Supreme Court, SC) hat auf die jüngsten Äußerungen von Vizepräsidentin Sara Duterte reagiert, in denen sie ihr Misstrauen gegenüber dem Justizsystem zum Ausdruck brachte. Die Behörde erklärte, dass sie sachliche Kritik begrüße, für jegliche Maßnahmen der Gerichte jedoch Beweise erforderlich seien.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
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Camille Ting, die Sprecherin des SC, betonte in einem Bericht von GMA News am Mittwoch, dass die Entscheidungsfindung der Gerichte stets auf Beweisen basiere. Sie fügte hinzu, dass die Justiz nicht übermäßig empfindlich auf öffentliche Kritik reagieren müsse, betonte jedoch die Notwendigkeit von Fakten für rechtliche Schritte.

Die Äußerungen der Vizepräsidentin fielen im Zusammenhang mit ihrer Freilassung gegen Kaution am Justizgebäude in Quezon City. Duterte hatte eine Kaution in Höhe von 360.000 Pesos hinterlegt, um sich gegen drei Anklagepunkte wegen schwerer Drohungen gegen Präsident Ferdinand Marcos Jr., die First Lady Liza Araneta-Marcos und den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses, Martin Romualdez, zu verteidigen.

Gegenüber ihren Anwälten und Pressevertretern gab Duterte an, sich nicht sicher zu fühlen. Sie erklärte zudem, dass sie weder dem Gericht noch der Polizei vertraue.