Wirtschaft: Landesweit

Neue SEC-Regeln ermöglichen Market-Making für Handelsunternehmen ab 150 Millionen Pesos

Mit neuen Regelungen will die philippinische Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) die Handelsaktivitäten steigern und die Liquidität auf dem lokalen Kapitalmarkt verbessern. Wertpapierhandelsunternehmen mit einem ungeschmälerten eingezahlten Kapital von mindestens 150 Millionen Pesos können künftig als Market Maker agieren.

Various fish and crabs on ice at a fish market, showcasing freshness and variety.
Quelle: Atlantic Ambience / Pexels

Das SEC-Memorandum Circular Nr. 28, Serie 2026, das am 15. Oktober erlassen wurde, ermöglicht es qualifizierten Teilnehmern, Market-Making-Aktivitäten für Aktien und festverzinsliche Wertpapiere durchzuführen. Damit sollen Anlegern effizientere Möglichkeiten zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren geboten werden. Das neue Rahmenwerk sieht auch Anreize wie reduzierte Transaktionsgebühren, Liquiditätsrabatte und den Zugang zu verbesserten Handelsanlagen vor, um Unternehmen zur Bereitstellung von Liquidität zu motivieren.

Um die Anforderungen zu erfüllen, müssen die Teilnehmer von der jeweiligen Börse akkreditiert sein und eine ausreichende operative Kapazität sowie eine zufriedenstellende Erfolgsbilanz nachweisen. Jedes Unternehmen muss mindestens einen Spezialisten mit mindestens drei Jahren einschlägiger Erfahrung im Wertpapierhandel oder Market-Making benennen. Bei Aktien müssen Market Maker zudem über einen von der Börse festgelegten Zeitraum hinweg durchgängig Kauf- und Verkaufskurse bereitstellen.

SEC-Vorsitzender Francis Lim betrachtet die Etablierung eines robusten Market-Making-Rahmens als wichtigen Meilenstein zur Stärkung des philippinischen Kapitalmarktes. Das System soll Reibungsverluste im Sekundärmarkthandel reduzieren, eine effizientere Preisfindung unterstützen und ein wettbewerbsfähigeres Umfeld für in- und ausländische Investoren schaffen.