Gesellschaft: Cebu

Luftqualität in Metro Cebu verbessert sich auf akzeptables Niveau

Die Luftqualität in Metro Cebu hat sich am Donnerstagmorgen, dem 10. September, verbessert und erreichte die Einstufung „Fair“ (akzeptabel). Nach aktuellen Messungen des Environmental Management Bureau in Zentralvisayas (EMB-7) sank der Luftqualitätsindex (AQI) damit unter die Werte, die in den vorangegangenen Tagen noch als „ungesund für empfindliche Gruppen“ eingestuft worden waren.

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Symbolbild: Envato

An der Messstation in Talisay City wurde um 11:00 Uhr ein AQI von 98 registriert. Dies stellt eine deutliche Entspannung gegenüber dem Vortag dar. Am Mittwoch, dem 9. September, hatten sämtliche Messungen im Zeitraum von 07:00 bis 16:00 Uhr den Status „ungesund für empfindliche Gruppen“ erreicht. Bereits die erste Messung am Donnerstagmorgen um 07:00 Uhr lag mit einem Wert von 102 unter den Mittwochswerten, bevor der Index bis zum späten Vormittag weiter auf 98 fiel. Das EMB-7 merkt an, dass die Luftqualität in der Kategorie „Fair“ zwar als akzeptabel gilt, empfindliche Personen jedoch dennoch leichte gesundheitliche Bedenken haben könnten.

Ein anderes Bild zeigte sich in Toledo City, wo die Messstation des EMB-7 am Donnerstag durchgehend eine „gute“ Luftqualität verzeichnete. Dort wurden um 07:00 Uhr ein AQI von 37 und um 11:00 Uhr ein Wert von 34 gemessen. Auch hier war eine Verbesserung gegenüber den Werten vom Mittwoch festzustellen, die um 07:00 Uhr bei 46 und um 11:00 Uhr bei 47 gelegen hatten.

Arthur Niño Calupig, Spezialist für Luftqualitätsüberwachung beim EMB-7, erklärte die Ursachen für die Schwankungen. Die Windgeschwindigkeit und die Windrichtung beeinflussen maßgeblich, wie viele Schadstoffe aus den Waldbränden in Indonesien Metro Cebu erreichen. Während starke Winde die Schadstoffe vorübergehend von Zentralvisayas wegwehen können, transportieren vorherrschende Südwestwinde die Partikel in Richtung der Philippinen, was die Konzentration der Feinstaubbelastung wieder ansteigen lässt. Zudem können kühlere Phasen zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen dazu führen, dass Schadstoffe länger in der Luft schweben.

Calupig betonte jedoch, dass die Windverhältnisse allein nicht ausschlaggebend seien, da die tatsächliche Belastung auch von der Menge der Schadstoffe abhängt, die die Messstationen überhaupt erreichen. Aufgrund der unbeständigen Wetterlage kann das EMB-7 keine spezifische Prognose über die Schwere der Luftqualität für die kommenden Tage abgeben. Das Bureau überwacht die Situation aufgrund des in der Region berichteten Dunstes weiterhin engmaschig und rät der Bevölkerung, die offiziellen Messwerte und Warnhinweise regelmäßig zu kontrollieren.