Wirtschaft: Landesweit

Landwirtschaftsminister lehnt Versteigerung beschlagnahmten Reis aus Vietnam ab

Eine Lieferung beschlagnahmten Reis aus Vietnam soll nicht versteigert werden. DSWD gespendet werden, damit sie an bedürftige Familien verteilt werden kann. Der philippinische Landwirtschaftsminister Francisco Tiu Laurel Jr. hat sich gegen eine Auktion ausgesprochen.

Colorful Fresh Vegetables at Local Farmer's MarketSvetlana_Lazhko
Symbolbild: Envato

Hintergrund der Entscheidung ist, dass eine Versteigerung den Verantwortlichen der fragwürdigen Importe Gewinne ermöglichen könnte. Die Ladung besteht aus der auf dem Markt sehr gefragten Sorte DT8 mit einem Bruchanteil von 5 Prozent. Tiu Laurel schlug vor, die Sendung entweder zu spenden oder zu vernichten, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Eine Übergabe an die National Food Authority oder das eigene Ministerium (DA) lehnte er jedoch ab, um zu verhindern, dass der Eindruck entsteht, das Landwirtschaftsministerium stehe mit den Akteuren hinter dem illegalen Import in Verbindung.

Die Lieferung an Bord des Schiffes MV Tay Son 2 umfasste ursprünglich 12.480 Tonnen. Nachdem das Landwirtschaftsministerium die sanitäre und pflanzenschutzrechtliche Genehmigung aufgrund negativer Informationen zurückgezogen hatte, kam es zu Unregelmäßigkeiten: Das Schiff erreichte am 14. September den Hafen von Davao, doch der Kapitän verweigerte die Inspektion durch das Bureau of Plant Industry. Das Schiff verließ Davao drei Tage später, während die Zollbehörden noch über das weitere Vorgehen entschieden. Die philippinische Marine fing das Schiff schließlich vor Sarangani ab und brachte es nach General Santos City, bevor die Behörden die Rückkehr nach Davao anordneten, um das Verfahren fortzuführen.