Katholische Kirche feiert 40 Jahre National Migrants’ Sunday
EditDie katholische Kirche auf den Philippinen begeht am 27. September den 40. Jahrestag des National Migrants’ Sunday. Anlässlich dieses Jubiläums ruft die Kirche erneut dazu auf, Migranten und Flüchtlinge verstärkt vor Menschenhandel, Ausbeutung und anderen Missbrauchssituationen zu schützen.
Bischof Socrates Mesiona aus Puerto Princesa, der den Kommissionsrat der CBCP (Catholic Bishops' Conference of the Philippines) für die Seelsorge von Migranten und Wandernden leitet, betonte in einer Botschaft, dass Migration eine fortwährende Realität bleibe. Diese erfordere eine dauerhafte Unterstützung durch die Kirche. Die Arbeit mit Migranten und reisenden Menschen müsse ein integraler Bestandteil der kirchlichen Mission bleiben.
Mesiona wies darauf hin, dass strengere Einreisebestimmungen in vielen Ländern die legale Migration erschweren. Dies mache es für immer mehr Menschen schwieriger, auf legalem Weg auszuwandern, was wiederum die Anfälligkeit für irreguläre oder undokumentierte Migration erhöhe. Zu den Gruppen, die besonderen Gefahren ausgesetzt seien, zählte er insbesondere staatenlose Kinder sowie Migranten, die einem Risiko durch Menschenhandel ausgesetzt sind. Er bezeichnete dies als eine der heutigen Ungerechtigkeiten und Härten, denen Migranten gegenüberstehen.
Der Bischof forderte die Kirche auf, ihr Engagement zu erneuern, um Migranten und Flüchtlinge willkommen zu heißen, zu schützen, zu fördern und zu integrieren. Dabei müsse die Würde der Betroffenen gewahrt und ihre Familien unterstützt werden.
Der erste National Migrants’ Sunday wurde im Jahr 1986 eingeführt, um das Bewusstsein in der Kirche und der philippinischen Gesellschaft für die Probleme von im Ausland lebenden Filipinos und deren Familien zu schärfen. Der jährliche Gedenktag dient zudem dazu, die Bemühungen der Kirche hervorzuheben, Migranten bei der Bewältigung der sozialen und persönlichen Folgen der Arbeitsmigration zu helfen. Der Termin fällt mit dem Welttag der Migranten und Flüchtlinge der katholischen Kirche zusammen, dessen Datum Papst Franziskus im Jahr 2019 vom Januar auf den letzten Sonntag im September verschoben hat.






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