Katholische Bischofskonferenz fordert Friedensbemühungen in der BARMM-Region
EditBARMM fanden am Montag, den 14. September, die ersten Parlamentswahlen statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,34 Prozent, was 2.018.478 Wählern von insgesamt 2,393 Millionen registrierten Wahlberechtigten in der Region entspricht.
Die 80 neu gewählten Parlamentsmitglieder werden ihr Amt am 30. Oktober antreten und anschließend den Regierungschef der Region wählen. Ihre Amtszeit ist auf fünf Jahre bis zum 30. Juni 2031 festgelegt.
CBCP die neu gewählten Abgeordneten dazu aufgerufen, den Dialog zu vertiefen und die Friedensbemühungen in der Region zu verstärken. In einer pastoralen Erklärung betonte der Präsident der CBCP, Erzbischof Gilbert Garcera aus Lipa, dass das Parlament nicht für persönliche oder parteipolitische Interessen regieren solle, sondern das Gemeinwohl aller Gemeinschaften im Vordergrund stehen müsse, darunter Muslime, Christen und indigene Völker.
Erzbischof Garcera bezeichnete die historischen Wahlen als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu dauerhaftem Frieden, Gerechtigkeit, Versöhnung und echter Selbstverwaltung. Unter Bezugnahme auf das päpstliche Schreiben „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. erklärte die CBCP, dass Frieden nicht bloß die Abwesenheit von Krieg oder eine naive Hoffnung sei, sondern gegenseitiges Kennenlernen, Respekt und das Erlernen des gemeinsamen Weges erfordere. Der Erzbischof rief muslimische und christliche Religionsführer sowie indigene Gemeinschaften dazu auf, den Dialog zu intensivieren und Strukturen der Zusammenarbeit für den Frieden auszubauen. Zudem solle das Parlament die Region zu einem Zuhause für alle machen, indem es die Würde, die Rechte und die Religionsfreiheit jedes Einzelnen schützt.






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