Gesellschaft: Negros Occidental
Infrastrukturprojekte im Wert von 78,9 Millionen Pesos stärken Hochlandgemeinden in Cadiz
EditIn den Hochlandregionen von Cadiz City und angrenzenden Gebieten in Negros Occidental verbessert sich der Zugang zu Märkten und wirtschaftlichen Möglichkeiten erheblich. Durch Infrastrukturprojekte im Gesamtwert von 78,9 Millionen Pesos, die vom Büro des Beraters des Präsidenten für Frieden, OPAPRU finanziert wurden, erhalten bisher unterversorgte Gemeinschaften eine bessere Anbindung.
Das Projektpaket wurde am Freitag, den 9. Oktober, von OPAPRU-Sekretär Mel Senen Sarmiento an Mitglieder der Organisation Kapatiran übergeben, die unter dem Vorsitz von Maria Veronica „Ka Inca“ Tabara steht. Zu den Maßnahmen gehören neu betonierte Straßen sowie ein Mehrzweckzentrum. Diese Einrichtungen sollen sowohl die Bewohner unterversorgter Gebiete unterstützen als auch ehemaligen Rebellen helfen, die in die reguläre Gesellschaft zurückgekehrt sind.
Konkret profitieren 73 ehemalige Mitglieder der Gruppe Rebolusyonaryong Partido ng Manggagawang Pilipino/Revolutionary Proletarian Army-Alex Boncayao Brigade-Tabara Paduano Group (RPMP/RPA/ABB-TPG), die nun in der Kapatiran organisiert sind, von den Maßnahmen. Zudem werden mehr als 5.000 Einwohner der Barangays Celestino Villacin und V.F. Gustilo durch die Projekte begünstigt.
Der Bürgermeister von Cadiz City, Salvador Escalante Jr., erklärte, dass die Stadtverwaltung bereits während der Covid-19-Pandemie mit dem Ausbau der Straßen in dieser Region begonnen hatte. Aufgrund begrenzter Mittel konnten die geplanten Arbeiten jedoch nicht vollständig abgeschlossen werden. Die Unterstützung durch das OPAPRU helfe nun dabei, diese Lücken zu schließen und neue Hoffnung für die Hochlandgemeinden zu schaffen.
Escalante wies zudem auf das wachsende wirtschaftliche Potenzial der Region hin. So habe bereits ein großes Busunternehmen die Gegend besucht, um die Eröffnung neuer Routen zwischen Don Salvador Benedicto und San Carlos City zu prüfen. Die verbesserten Straßen machen zudem abgelegene Siedlungen, einschließlich der Gebiete indigener Völker, leichter erreichbar.
Der Abgeordnete des zweiten Distrikts, Alfredo Marañon III, äußerte den Wunsch, die Hochlandgebiete von Cadiz und Sagay sowie Manapla miteinander zu vernetzen, um weitere Chancen für Landwirte und Anwohner zu schaffen. Er drängte zudem auf den Bau einer Umgehungsstraße, die Sagay City mit der Zufahrtsstraße zum Flughafen Bacolod-Silay verbinden würde, um die Küstenstraße des zweiten Distrikts zu entlasten. Zudem sicherte er seine Unterstützung für die wachsende Kaffeeindustrie in Cadiz zu.
Gouverneur Eugenio Jose Lacson betonte, dass die fertigen Straßen und das Mehrzweckzentrum weit mehr als nur Infrastruktur seien. Sie böten Mobilität, erleicherten den Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse und schafften Grundlagen für eine bessere Existenzsicherung. Das Zentrum solle zudem als Ort für Gemeinschaftsprogramme dienen, die die Zusammenarbeit und Einheit fördern. Lacson lobte die Zusammenarbeit zwischen dem OPAPRU, der Provinzregierung und der Stadtverwaltung von Cadiz und rief die Begünstigten dazu auf, die Anlagen instand zu halten.






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