Wirtschaft: Metro Manila

Inflation auf den Philippinen im Juli auf 6,2 Prozent gesunken

Die Inflationsrate auf den Philippinen hat sich im Juli abgeschwächt. Laut aktuellen Daten sank die Gesamtinflation auf 6,2 Prozent, verglichen mit 6,4 Prozent im Juni. Dieser Rückgang wird vor allem auf sinkende Kosten in den Bereichen Lebensmittel, Kraftstoffe und Wohnen zurückgeführt.

Abundant variety of fresh vegetables and fruits on sale at a vibrant outdoor market stallwirestock
Symbolbild: Envato

Besonders bei den Transportkosten und den Preisen für Nicht-Lebensmittel sank der Druck auf die Verbraucher. Die Regierung meldete, dass sich die Preissteigerungen bei Diesel und Benzin verlangsamt hätten. Zudem führten verbesserte Lieferbedingungen dazu, dass die Preise für Schweinefleisch, Geflügel sowie Gemüse wie Auberginen, Knoblauch und Zwiebeln sanken. Während die monatlichen Preise für Reis weiter zurückgingen, blieb die jährliche Inflationsrate für das Grundnahrungsmittel aufgrund von Vorjahreseffekten auf einem höheren Niveau.

In der Metropolregion Manila verlangsamte sich die Inflation ebenfalls von 4,9 Prozent im Juni auf 4,4 Prozent im Juli, was primär auf moderatere Kosten im Wohnsektor zurückzuführen ist.

Trotz der Entspannung mahnte der Präsidentenpalast zur Vorsicht. Claire Castro, Pressereferentin des Palastes, erklärte, dass die allgemeine Preisbelastung zwar allmählich nachlasse, die Regierung jedoch externe Risiken genau beobachten müsse. Zu den potenziellen Gefahren zählen geopolitische Spannungen im Nahen Osten, die die weltweiten Kraftstoffpreise beeinflussen könnten, sowie die anhaltenden Auswirkungen von El Niño auf die heimische Nahrungsmittelproduktion und die Versorgungslage. Die Regierung sieht in den aktuellen Zahlen zwar einen Erfolg ihrer Maßnahmen zur Preissteuerung, betont jedoch die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung.