Gesetzentwurf ALAGA: Einrichtung einer nationalen Tierschutzkommission geplant
EditEin Gesetzentwurf, der die Einrichtung einer nationalen Tierschutzkommission vorsieht, wurde im philippinischen Repräsentantenhaus offiziell eingereicht. Der Entwurf mit dem Titel "Animal Life Advocacy and Guardianship Act" (ALAGA) wurde von der Philippine Animal Welfare Society (PAWS) und dem Akbayan-Abgeordneten Percival Cendaña vorangetrieben. Unterstützt wurde die Einreichung durch verschiedene Organisationen, darunter HELP M.A.S. Dogs, das Earth Island Institute-Philippines sowie diverse Katzen-Gemeinschaften. Auch Rettungshunde und Therapietiere waren bei der Präsentation des Entwurfs anwesend.
Ein Kernpunkt des ALAGA-Gesetzes ist die Schaffung einer nationalen Kommission für Tierschutz. Diese soll als unabhängige und autonome quasi-gerichtliche Behörde fungieren. Die geplante Kommission würde über volle finanzielle Autonomie verfügen und Befugnisse zur Regelsetzung, Lizenzierung sowie zur Durchsetzung von Vorschriften erhalten. Zudem soll sie die Aufgabe übernehmen, sämtliche Bemühungen bei der strafrechtlichen Verfolgung von Tierquälerei zu koordinieren.
Der Entwurf sieht zudem eine Verschärfung der Strafen für Täter vor: Geldstrafen und Freiheitsstrafen sollen künftig als Mindeststrafen für Verurteilte gelten. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist der Schutz von Tierrettern. Durch die rechtliche Verankerung des Rechts, vernachlässigte Tiere in gutem Glauben zu retten, sollen Personen, die unter der Doktrin der "negotiorum gestio" fremde Grundstücke betreten, vor strafrechtlicher Haft geschützt werden.





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