Gefecht in North Cotabato: Anführer der Dawlah Islamiya und vier Begleiter getötet
EditAm Donnerstagnachmittag, dem 6. August 2026, kam es im Dorf Inug-ug in der Gemeinde Pikit in den Hinterlandregionen der Provinz North Cotabato zu einem Gefecht, bei dem ein ranghoher Anführer der Dawlah Islamiya-Hassan-Gruppe (DI-HG) sowie vier seiner Begleiter getötet wurden.
Der getötete DI-HG-Anführer wurde von Oberstleutnant Erwin Jay Dumaghan, dem Kommandeur des 40. Infanteriebataillons, als Marhom Esmael identifiziert. Zu den weiteren Opfern des Einsatzes zählen Ameer Hassan, Asnawi Sansawi Usman, eine Person unter dem Alias Ali sowie ein bisher nicht identifizierter Begleiter. Gegen Esmael waren mehrere Strafverfahren anhängig, unter anderem wegen Mordes, versuchten Mordes sowie Raub unter Anwendung von Gewalt oder Einschüchterung.
Die Operation, an der sich gemeinsame Kräfte des 40. Infanteriebataillons, der 601. und 602. Infanteriebrigade sowie weitere Einheiten der 6. Infanteriedivision beteiligten, wurde durch das Polizeipräsidium von Maguindanao del Sur unterstützt. Im Zuge des Einsatzes sicherte das Militär zwei M16A1-Gewehre im Kaliber 5,56 sowie drei kurze Magazine, die nun einer Untersuchung unterzogen werden.
Generalmajor Jose Vladimir Cagara, der kommissarische Kommandeur des Western Mindanao Command, erklärte, dass dieser Erfolg ein Beleg für die unermüdliche Verfolgung der verbleibenden Mitglieder der lokalen Terrorgruppe sei, die eine Bedrohung für die Gemeinschaften darstellen. Er betonte, dass die Bürger sich auf die Soldaten und die Unterstützung durch andere Regierungsbehörden verlassen könnten, um Frieden und Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Zudem forderte Cagara die Bevölkerung auf, weiterhin durch die Weitergabe präziser Informationen mit dem Militär zu kooperieren, um terroristische Gefahren abzuwenden.





