Wetter: Albay, Camarines Norte, Camarines Sur, Catanduanes
El Niño: Bewässerungsstrategien in der Bicol-Region angepasst
EditAngesichts des drohenden El-Niño-Phänomens müssen Landwirte in der Bicol-Region mit möglichen Wasserknappheiten rechnen, die die landwirtschaftliche Produktion gefährden könnten. Die nationale Bewässerungsbehörde (National Irrigation Administration, NIA) passt daher ihre Strategien und Pflanzpläne an, um die Landwirte zu schützen.
Die Wetterbehörde Pagasa prognostiziert für den Monat Oktober Dürreperioden in den Provinzen Albay, Camarines Norte, Camarines Sur und Catanduanes. Guadencio John De Vera, der Regionalleiter der NIA in Bicol, erklärte, dass die Behörde die Bedingungen der Flüsse, insbesondere die Wasserabgabe, kontinuierlich überwacht, um den Landwirten als Orientierung zu dienen, um den optimalen Zeitpunkt für die Aussaat zu bestimmen.
Um die Erträge trotz der Trockenheit zu sichern, arbeitet die NIA eng mit dem Landwirtschaftsministerium zusammen. Eine mögliche Strategie sieht vor, wenn der Anbau von Reis (Palay) nicht realisierbar ist, stattdessen auf den Zwischenanbau von kurzlebigen Kulturen umzustellen, die einen geringeren Wasserbedarf haben. Zudem plant die Behörde den Einsatz von solarbetriebenen Pumpstationen, um die Bewässerungskanäle auch bei austrocknenden Flüssen mit Wasser zu versorgen. Durch die Anpassung des Anbaukalenders soll sichergestellt werden, dass die begrenzten Wasservorräte gerecht unter den Landwirten verteilt werden.
Laut De Vera dienen diese Maßnahmen dazu, die Produktivität der Landwirte aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen der durch El Niño verursachten Dürre zu minimieren. Zusätzlich führt die NIA eine Wasserrotation sowie geplante Lieferungen ein.





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