Politik: Metro Manila

Diplomatischer Konflikt: China fordert Philippinen zur Ausweisung des Botschafters auf

Ein diplomatischer Konflikt zwischen China und den Philippinen hat sich verschärft, nachdem der chinesische Botschafter Jing Quan erklärt hatte, China könne im Falle eines Einsatzes von Gewalt im Westphilippinischen Meer gegen die Philippinen "leicht gewinnen".

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
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Die Senatorin Risa Hontiveros kritisierte daraufhin, dass die Einberufung des Botschafters durch Präsident Ferdinand Marcos Jr. zu einem Gespräch über diese Aussagen nicht ausreiche. Sie forderte stattdessen die formelle Erklärung des Botschafters zum persona non grata. Dies führte zu Drohungen philippinischer Abgeordneter, den chinesischen Gesandten zum persona non grata zu erklären.

Die chinesische Botschaft in Manila reagierte auf diese Drohungen mit einer ungewöhnlichen Forderung: In einem Social-Media-Post am Freitagabend forderte die Botschaft die Regierung dazu auf, die drohende Ausweisung tatsächlich durchzuführen, anstatt lediglich mit dem Schritt zu drohen. Die Botschaft stellte in ihrer Stellungnahme die Frage, ob die Äußerungen einiger Senatoren und Abgeordneter als Drohung oder Nötigung zu werten seien, und forderte die philippinische Seite auf, das "Bluffen" zu beenden.