Gesellschaft: Metro Manila

Dengue-Fälle auf den Philippinen steigen aktuell wieder an

Die Zahl der Dengue-Erkrankungen auf den Philippinen ist in den letzten Wochen spürbar gestiegen. Konkret wurden im Zeitraum vom 20. August bis zum 2. September landesweit 19.792 Dengue-Fälle registriert. Dies stellt eine Steigerung von 14 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Zeitraum vom 6. bis 19. August dar, in dem 17.342 Fälle gemeldet worden waren.

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Symbolbild: Envato

Die höchsten Fallzahlen wurden in den Regionen Central Luzon, Calabarzon sowie in der NCR verzeichnet. Das DOH hat am Donnerstag, den 24. September 2026, einen zunehmenden Trend bei Dengue-Erkrankungen im gesamten Land gemeldet.

Trotz des jüngsten Anstiegs zeigt der Jahresvergleich ein anderes Bild: Seit dem 1. Januar wurden bislang 155.918 Fälle gemeldet. Das entspricht einem Rückgang von 33 Prozent gegenüber den 231.850 Fällen, die im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 auftraten. Das DOH wies darauf hin, dass die Gesamtzahl der Erkrankungen im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr rückläufig ist.

Aufgrund der wachsenden Bedrohung durch Dengue fordert das Gesundheitsministerium alle medizinischen Einrichtungen dazu auf, die Reaktivierung spezieller Schnellbehandlungswege für Dengue-Patienten, sogenannte Dengue Fast Lanes, in Erwägung zu ziehen. Dies soll insbesondere in Gebieten geschehen, die Warnstufen oder Epidemie-Schwellenwerte überschreiten, um eine zeitnahe Untersuchung und medizinische Versorgung der Betroffenen zu gewährleisten.