Davao Oriental bildet Task Force gegen drohende El-Niño-Folgen
EditUm den Auswirkungen eines drohenden starken El Niño entgegenzuwirken, hat der Gouverneur von Davao Oriental, Nelson Dayanghirang, die Einrichtung einer speziellen Task Force angekündigt. Eine entsprechende Exekutivverordnung zur Überwachung der Vorbereitungen und der Reaktion der Provinz wird in Kürze erlassen, wie Dayanghirang am Dienstag im Rahmen eines Pressebriefings mitteilte.
Da die Haushaltsmittel für das laufende Jahr bereits weitgehend aufgebraucht sind, hat der Gouverneur die Bürgermeister der Gemeinden angewiesen, ihre jeweiligen Katastrophenfonds zu nutzen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Folgen der bevorstehenden Trockenperiode proaktiv abzumildern.
Zur Bekämpfung von Wasserknappheit setzt die Provinz zudem auf neue Technik: Am 14. September wird eine Geo-Resistivitäts-Apparatur in der Provinz eintreffen. Das Gerät nutzt den elektrischen Widerstand im Untergrund, um wasserführende Zonen oder Aquiferen vor Bohrungen präzise zu lokalisieren. Durch diesen Einsatz sollen Fehlplanungen bei der Installation von Wasserleitungen vermieden und Ressourcen geschont werden. Damit die Technologie effektiv genutzt werden kann, ist eine fünftägige Schulung für das lokale Personal vorgesehen. Die Geräte sollen anschließend in den Gemeinden und Barangays eingesetzt werden.
Die Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) prognostiziert für weite Teile des Landes deutlich geringere Niederschläge als üblich, da ein sehr starkes El-Niño-Phänomen bis zum Jahresende erwartet wird. Ein moderates bis starkes El Niño ist derzeit im tropischen Pazifik aktiv und wird voraussichtlich bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027 anhalten, wobei bis Ende 2026 ein sehr starker Zustand erreicht werden könnte. Für September werden in weiten Teilen Nord-Luzons unterdurchschnittliche Niederschläge erwartet, während der Rest des Landes normale Regenmengen verzeichnet. Ab Oktober ist mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen in Luzon, den Visayas und der Region Caraga zu rechnen.




