Budget-Aufschub für DICT: Behörde unterstützt Vorgehen gegen Meta
EditDas DICT hat die Entscheidung des Repräsentantenhauses akzeptiert, die Bewilligung seines Budgets vorerst aufzuschieben. Grund für die Verzögerung sind anhaltende Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Technologiekonzern Meta.
In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung stellte DICT-Sekretär Henry Aguda klar, dass die Behörde die Position der Parlamentsführung verstehe und deren Bestreben unterstütze. Das Ministerium sieht in der Aufschiebung eine angemessene Ausübung der Aufsichtsfunktion durch das Repräsentantenhaus. Laut DICT zeige sich Meta im Vergleich zu anderen Technologieplattformen, die eine bedeutsame Kooperation mit den Behörden und Fortschritte beim Nutzerschutz vorweisen können, nicht ausreichend verantwortungsbewusst gegenüber der Sicherheit von Jugendlichen.
Im Zentrum der Kritik stehen schwerwiegende Bedrohungen wie der Online-sexuelle Missbrauch und die Ausbeutung von OSAEC sowie das Vorhandensein von Material zur sexuellen Ausbeutung von CSAEM. Das Ministerium betonte, dass diese Probleme durch weitere Gefahren auf großen Plattformen verschärft werden. Dazu zählen illegales Online-Glücksspiel, Cybermobbing, Social-Media-Sucht sowie Depressionen und damit verbundene psychische Risiken, die philippinische Kinder und junge Erwachsene gefährden.
Aufgrund der enormen Reichweite von Meta fordert das DICT effektive und messbare Schutzmaßnahmen, die schnelle Entfernung schädlicher Inhalte sowie eine transparente Zusammenarbeit mit den philippinischen Behörden. Die Behörde unterstrich, dass Rechenschaftspflicht nicht optional sei und der Schutz von Kindern oberste Priorität haben müsse. Ein andauerndes Versagen bei der Bewältigung dieser Risiken könne das öffentliche Vertrauen untergraben und werde nicht toleriert.
Das DICT kündigte an, weiterhin eng mit dem Kongress, den Strafverfolgungsbehörden, Kinderschutzorganisationen und verantwortungsbewussten Technologiepartnern zusammenzuarbeiten, um die Maßnahmen zum Schutz von Kindern im Internet zu verstärken. Die Behörde betonte abschließend, dass der Schutz von Kindern nicht verhandelbar sei und alle Beteiligten, insbesondere die größten Plattformen, vollumfänglich zur Rechenschaft gezogen werden müssten.





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