Betrugsversuch mit gefälschten DSWD-Unterlagen in Manila vereitelt
EditIn Ermita, Manila, hat die Spezialeinheit des National Bureau of Investigation (NBI) eine Frau festgenommen, die mutmaßlich vorgab, DSWD zu sein. Die Verdächtige soll gefälschte Dokumente genutzt haben, um Investitionen in Höhe von mehreren tausend Pesos zu erschleichen.
Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer Täuschungsoperation durch die NBI-Spezialeinheit. Laut einem Bericht von John Consulta in der Sendung „24 Oras Weekend“ gelang es der Frau dabei, einen verdeckten Ermittler davon zu überzeugen, eine Summe von einer Million Pesos in ein angebliches Geschäftsvorhaben zu investieren.
NBI-Direktor Melvin Matibag erklärte, dass die Verdächtige gezielt Einzelpersonen und Gruppen ansprach. Sie behauptete, sie habe einen Vertrag mit dem DSWD für ein Ernährungsprogramm abgeschlossen. Um die Seriosität ihres Vorhabens zu untermauern, legte sie Dokumente vor, darunter eine vermeintliche Mitteilung über die Auftragsvergabe (Notice of Award) des Ministeriums. Das DSWD stellte jedoch fest, dass das der NBI vorliegende Dokument nicht echt war.
Die Behörden zufolge kopierte die Frau legitime Unterlagen und änderte die Vertragsdetails ab, um eine Verbindung zu einem offiziellen Programm des DSWD vorzutäuschen. Gegen die Beschuldigte wurden bereits Vorwürfe wegen Urkundenfälschung öffentlicher Dokumente und Betrugs (Estafa) erhoben. Die NBI setzt ihre Ermittlungen fort, um zu prüfen, ob weitere Personen in den Betrug verwickelt sind.
Irene Dumlao, stellvertretende Sekretärin und Sprecherin des DSWD, warnte die Bevölkerung eindringlich davor, die Identität von Personen oder Gruppen, die behaupten, mit dem Ministerium verbunden zu sein, sorgfältig zu prüfen. Dies gelte insbesondere für Fälle, in denen Geld unter dem Namen oder unter Verwendung von Dokumenten des DSWD angefordert wird.






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