Wirtschaft: Bohol

Barangay Cogon plant Solarenergie zur Senkung der Stromkosten

Der Stadtteil Barangay Cogon in Tagbilaran City plant den Einsatz von Solarenergie, um die monatlichen Stromausgaben zu senken. Das Vorhaben soll die lokale Verwaltung dabei unterstützen, Bohol als Vorreiter für grüne Energie zu positionieren und gleichzeitig das Umweltbewusstsein der Bewohner zu stärken.

Lush tropical island paradise in siargao, philippines, showing stilt houses and palm trees
Symbolbild: Envato

Laut dem Ortsvorsteher von Cogon, Ingenieur Geneson Balbin, belaufen sich die derzeitigen Stromkosten des Stadtteils auf etwa 120.000 Pesos pro Monat. Die geplanten Solaranlagen werden auf Kosten von rund 2,3 Millionen Pesos geschätzt. Die durch die Energiewende erzielten Einsparungen sollen direkt in Programme zur Existenzsicherung sowie in andere kommunale Dienstleistungen fließen.

Neben der Energiewende prüft die Verwaltung auch die Anschaffung von Elektrofahrzeugen, darunter Motorräder, Tricycles und ein Van. Diese sollen die Gemeinschaftsdienste unterstützen, wobei insbesondere Senioren und Menschen mit Behinderungen die Nutzung dieser Fahrzeuge in Anspruch nehmen könnten. In Cogon leben etwa 3.000 Senioren.

Mit rund 22.000 Einwohnern gehört Cogon zu den bevölkerungsreichsten Gemeinden in Tagbilaran City und der Provinz Bohol. Zur Stärkung der Katastrophenvorsorge und der Notfallreaktion plant der Stadtteil zudem den Bau eines Command Centers für 1,5 Millionen Pesos im laufenden Jahr. Die Projekte werden laut Balbin aus Eigenmitteln des Barangays finanziert.