Zollbehörde beschlagnahmt Drogen im Wert von 10 Millionen Peso am Clark Port
Die Zollbehörde der Philippinen hat vier Sendungen mit illegalen Drogen im Wert von 10,15 Millionen Peso am Clark Port abgefangen. Die Sendungen enthielten Marihuana und hochwertige Marihuana-Sorten wie Kush. Die Zollbehörde arbeitete dabei mit der Clark Inter-Agency Task Force Against Illegal Drugs zusammen.
Die Zollbehörde hatte die Sendungen auf Basis von Informationen der Philippine Drug Enforcement Agency (PDEA) als verdächtig eingestuft. Zwei Sendungen kamen aus Kalifornien, USA, und waren für Empfänger in Caloocan City und Valenzuela City bestimmt. Sie wurden als Hochzeitsfotos und Notizbücher deklariert. Bei der körperlichen Untersuchung am 3. Juli 2026 wurden Marihuanaharz in zwei Beuteln gefunden. Das Marihuanaharz wog insgesamt 1.618 Gramm und hatte einen geschätzten Wert von 2,427 Millionen Peso.
Zwei weitere Sendungen kamen aus Thailand und waren für denselben Empfänger in Taguig City bestimmt. Sie wurden als gebrauchte Kleidung deklariert. Nach Röntgen- und Hundeinspektionen wurden die Pakete am 6. Juli 2026 untersucht. Dabei wurden acht Plastiktüten mit hochwertigem Marihuana gefunden. Das Marihuana wog insgesamt 5.142 Gramm und hatte einen Wert von 7,723 Millionen Peso. Eine erste Untersuchung mit einem Rigaku-Spektrometer bestätigte den Gehalt an Cannabinoiden.
Die Zollbehörde stellte Haftbefehle für die Sendungen aus. Sie sollen gegen das Zollmodernisierungs- und Tarifgesetz in Verbindung mit dem umfassenden Gesetz über gefährliche Drogen von 2002 verstoßen haben. Zollkommissar Ariel F. Nepomuceno betonte, dass Luftfracht ein häufiges Ziel von Drogenschmugglern ist. Die Zollbehörde will daher die Inspektionen verschärfen und die Fähigkeiten der Zollbeamten verbessern.
Nepomuceno nannte die Luftfracht als häufiges Ziel von Schmugglern. Er forderte daher eine kontinuierliche Schulung der Zollbeamten und strengere Kontrollen in den Luftfrachtlagern. So sollen illegale Einfuhren verhindert werden.