Zehnjährige ertrinkt beim Schwimmen im Meer in Sarangani
EditAm Vormittag des 6. August 2026 ertrank ein zehnjähriges Mädchen während eines Schwimmgangs im Meer in der Gemeinde Maasim in der Provinz Sarangani. Sie war Schülerin der sechsten Klasse an einer Schule im Barangay Poblacion.
Das Unglück ereignete sich an einem Tag, an dem der Unterricht abgesagt worden war, nachdem die lokale Regierung den Präsenzunterricht aufgrund eines Erdbebens am Vortag ausgesetzt hatte. Das Beben vor der Küste von Sarangani wurde zunächst mit einer Stärke von 7,0 eingestuft, später jedoch auf eine Magnitude von 6,4 korrigiert. Die Kinder hatten sich entschieden, trotz des schlechten Wetters zum Strand zu gehen, der sich unmittelbar hinter ihrer Schule befindet.
Laut Angaben des örtlichen Katastrophenschutzamtes (MDRRMO Maasim) hatten die Kinder niemanden darüber informiert, dass sie schwimmen gehen wollten. Arsen Kamal vom MDRRMO Maasim erklärte, dass das Wetter zu diesem Zeitpunkt schlecht gewesen sei und die See aufgrund der Windverhältnisse vermutlich unruhig mit großen Wellen war.
Die Mitschüler des Mädchens bemerkten zunächst nicht, dass sie im Wasser um ihr Leben kämpfte. Als sie den Vorfall bemerkten, trauten sie sich aus Angst nicht, ihr zu Hilfe zu schwimmen. Das Kind wurde zwar in ein Krankenhaus gebracht, wurde dort jedoch bereits nach der Ankunft für tot erklärt.
Das Katastrophenschutzamt mahnte Eltern dazu an, die Aufsicht über ihre Kinder stets sicherzustellen. Dieser Vorfall unterstreicht die Wichtigkeit der Überwachung und Sicherheit von Kindern, besonders in Situationen, in denen sie sich in gefährlichen Umgebungen aufhalten.





