Gesellschaft

Yulo fordert hybriden Ansatz gegen RSSI-Befall

Der Abgeordnete Emilio Bernardino Yulo III aus dem fünften Wahlbezirk von Negros Occidental setzt sich für eine hybride Strategie zur Bekämpfung des Befalls durch den rotgestreiften Weichschildlaus ein. Er betonte, dass chemische Maßnahmen in stark betroffenen Zuckerröhrengebieten notwendig sind. Langfristig soll jedoch die biologische Kontrolle die Lösung sein.

Man in patterned jacket looks to the sidewirestock
Symbolbild: Envato

Yulo erklärte am Freitag, dem 17. Juli, dass biologische Maßnahmen allein den Befall nicht sofort stoppen können. In stark betroffenen Gebieten sei zunächst chemisches Sprühen notwendig. Erst danach solle die biologische Kontrolle entwickelt werden.

Er wies darauf hin, dass Negros Occidental sich der Erntezeit nähert. Dann sollen die Populationen der Weichschildläuse voraussichtlich abnehmen. Das gebe den Behörden Zeit, biologische Kontrollmaßnahmen für die nächste Pflanzsaison vorzubereiten.

Yulo, ehemaliger Vorstandsmitglied der Sugar Regulatory Administration, beschrieb den Befall im fünften Bezirk als weit verbreitet. Fast alle Barangays seien betroffen.

Yulo sprach sich für eine wissenschaftlich fundierte Entscheidung über das Luftsprühen aus. Diese Entscheidung sollten Experten treffen.

Der Abgeordnete rief dazu auf, sich hinter einen gemeinsamen Aktionsplan für Negros Island zu vereinen. Verschiedene Ansichten zur Schädlingsbekämpfung sollten überwunden werden.

Yulo betonte, dass er einen hybriden Ansatz unterstütze. Dieser kombiniere temporäre chemische Maßnahmen in stark betroffenen Gebieten mit der langfristigen Einführung biologischer Kontrollen.

Die Sugar Regulatory Administration hatte gewarnt, dass der massive Befall die Rohzuckerproduktion um etwa 150.000 Tonnen reduzieren könnte. Das wären etwa acht Prozent der jährlichen Produktion des Landes. Die Maßnahmen umfassen unter anderem den Einsatz von Drohnen zur Ausbringung von systemischen Pestiziden und großflächiges Luftsprühen.

Gouverneur Eugenio Jose Lacson von Negros Occidental lehnt großflächiges Luftsprühen von Pestiziden ab. Er nannte Bedenken der Bevölkerung und der Umwelt als Grund. Stattdessen hat die Provinzregierung 24,96 Millionen Pesos für die Stärkung der biologischen Schädlingsbekämpfung bereitgestellt.

Die Confederation of Sugar Producers Associations unterstützt sofortige, wissenschaftlich fundierte Maßnahmen. Dazu gehören der Einsatz von Drohnen und manuelles Bodenbesprühen. Luftsprühen mit Flugzeugen solle erst nach umfassenden wissenschaftlichen und regulatorischen Bewertungen in Betracht gezogen werden.

Yulo warnte auch vor dem Auftreten von Heuschreckenbefall in Maisfeldern in den Hochebenen von Negros Occidental. Betroffen seien unter anderem die Barangays Quintin Remo in Moises Padilla sowie Sikatuna, Lima-Lima und Sebucawan in Isabela.

Yulo nannte die betroffenen Gebiete bereits groß. Er verglich die Situation mit dem Befall durch die Weichschildläuse. Es sei wichtig, den Befall frühzeitig zu bekämpfen, bevor mehr Maisfelder betroffen seien.

Quellen