Western Visayas: Mehr als 38.000 Kinder nicht vollständig geimpft
In Western Visayas sind mehr als 38.000 Kinder nicht vollständig geimpft. Das DOH forderte daher eine stärkere Unterstützung durch lokale Verwaltungseinheiten, um die Impfquote zu erhöhen und Kinder vor vermeidbaren Krankheiten zu schützen.
Bis Februar 2026 wurden in der Region 60.062 Kinder vollständig geimpft. Das entspricht einer Impfquote von 64,93 Prozent. Diese Quote liegt deutlich unter dem Ziel der Regierung von 95 Prozent. Von den 93.049 Kindern im Alter von null bis zwölf Monaten sind weitere 5.758 Kinder nur teilweise geimpft oder untergeimpft.
Die Provinz Iloilo verzeichnete die höchste Zahl an vollständig geimpften Kindern mit 27.483, gefolgt von Capiz mit 9.278, Antique mit 8.068, Aklan mit 6.400, Iloilo City mit 6.364 und Guimaras mit 2.469. Dennoch bleiben viele Kinder ungeimpft. In der Provinz Iloilo sind es 15.304, in Capiz 6.862, in Aklan 5.573, in Antique 5.161, in Iloilo City 4.144 und in Guimaras 1.546.
Dr. Jose Martin Atienza, Koordinator des Impfprogramms der DOH Region 6, bestätigte die Fortschritte der Region. Er betonte jedoch, dass weiterhin große Herausforderungen bestehen, um das nationale Ziel zu erreichen. Atienza nannte unzureichende Unterstützung durch lokale Verwaltungseinheiten bei der Formulierung von Richtlinien und der Finanzierung des Nationalen Impfprogramms als Hauptprobleme.
Atienza hob auch den Mangel an ausreichend geschultem Personal hervor, das Impfungen durchführen kann. Dies beeinflusst die Dienstleistungen und die allgemeine Programmumsetzung. Zudem bleiben die Impfstofflogistik und die Beschaffung von Impfstoffen zentralisiert unter der DOH-Zentrale. Das erschwert es den lokalen Verwaltungseinheiten, Impfstoffe unabhängig zu beschaffen, selbst wenn Mittel vorhanden sind.
Atienza zeigte sich besorgt über die Unterberichterstattung von Impferfolgen durch Gesundheitsmitarbeiter. Er erinnerte daran, dass nicht gemeldete Impfungen als nicht durchgeführt gelten. Daher sei es wichtig, dass Gesundheitsmitarbeiter ihre Erfolge melden. Zudem sei das Bewusstsein der Eltern über den erforderlichen Impfplan weiterhin begrenzt. Viele Familien wissen nicht, dass ihre Kinder fünfmal in Gesundheitszentren erscheinen müssen, um vollständig geimpft zu werden.
Um die Impflücke zu schließen, betonte Atienza die Notwendigkeit aggressiver Gemeinschaftsarbeit. Dazu gehören Haus-zu-Haus-Impfungen und die kontinuierliche Schulung von Gesundheitsmitarbeitern. Eine der besten Strategien, um das Ziel von 95 Prozent zu erreichen, sei es, jeden Stadtteil zu besuchen, um ungeimpfte und untergeimpfte Kinder zu impfen. Ziel sei es, die Fähigkeiten der Gesundheitsmitarbeiter durch Schulungsmaßnahmen zu verbessern.