Gesellschaft

Vlogger in Negros Occidental wegen Tierquälerei unter Druck

Ein 18-jähriger Content Creator aus Cauayan, Negros Occidental, steht unter Druck. Er hatte einen Hund auf Video geschlagen, um damit Aufmerksamkeit zu erregen.

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Symbolbild: Envato

Die örtliche Polizei nannte den Vlogger alias Jomond. Er ist neu im Vlogging und wollte mit dem Video Menschen zum Lachen bringen. Das sagte Lt. Col. Norberto Barniso, Leiter der Polizeistation in Cauayan.

Das Video wurde mindestens 600.000 Mal angesehen. Die Behörden und Tierschutzorganisationen kritisierten den Vlogger scharf. Daniel Sam Salvatierra, ein Tierschutzaktivist, nannte das Video grausam. Er zeigte sich entsetzt über die Angst in den Augen des Welpen.

Salvatierra betonte, dass Tierquälerei strafbar ist. Er forderte die lokale Verwaltung auf, die Bevölkerung über Tierrechte zu informieren. Seine Gruppe erwägt, Anzeige gegen den Vlogger zu erstatten.

Unter dem Republic Act 8485, dem Animal Welfare Act, ist jede Form von Tierquälerei strafbar. Der Stadtrat von Cauayan, Carlo Sumogat, sagte, dass der Bürgermeister den Vlogger bereits vorgeladen hat. Auch der Stadtrat will den Vlogger anhören.

Am 17. Juli 2026 trafen sich der Vlogger und seine Eltern mit der lokalen Verwaltung und einer Tierschutzgruppe im Veterinäramt. Der Vlogger räumte ein, dass er nicht wusste, dass das Schlagen eines Tieres falsch ist. Er wollte mit dem Video viele Klicks erzielen, um Geld zu verdienen.

Der Vlogger erzählte, dass er die Kommentare nicht gelesen habe, weil sie ihn verletzt hätten. Er betonte, dass seine Familie arm sei und er sich ein Einkommen über Facebook erhofft habe.

Der Barangay-Captain, in dessen Gebiet der Vlogger wohnt, sagte, dass das Schlagen von Tieren niemals richtig sei. Die lokale Verwaltung will den Vlogger zu gemeinnütziger Arbeit verurteilen.

Der vier Monate alte Hund aus dem Video sowie ein weiteres Tier des Vloggers wurden gerettet. Sie sollen medizinisch untersucht werden. Der Tierschutzaktivist CJ Bertol sagte, dass die Hunde Anzeichen von Trauma zeigen.

Quellen