Vierter Verdächtiger im Mordfall des US-Meeresbiologen stellt sich
Ein weiterer Verdächtiger im Mordfall des US-Meeresbiologen Kent Carpenter hat sich der Polizei gestellt. Der stellvertretende Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Philippinischen Nationalpolizei (PNP), Oberst Allen Rae Co, gab dies am Freitag, den 17. Juli 2026, bei einer Pressekonferenz in Camp Crame bekannt.
Der Verdächtige stellte sich früh am Morgen des 17. Juli 2026 dem Regionalbüro der Negros Island Region Police. Co vermutete, dass der Verdächtige sich schuldig fühlte und seine Beteiligung an der Tat gestehen wollte. Dies deckt sich mit den Aussagen eines anderen Wächters.
Die Lebensgefährtin des Opfers wusste nichts von den Geschehnissen, da sie sich im Haus aufhielt. Sie kannte die Beteiligten nicht und wusste auch nichts von den Wächtern. Bislang sind zwei Wächter bekannt.
Co nannte die Lebensgefährtin und einen Bruder des Opfers als Verdächtige. Ein weiterer Verdächtiger, alias Eden, bleibt flüchtig. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hinweise.
Carpenter wurde am Abend des 12. Juli in seinem Haus in Sibulan, Negros Oriental, getötet. Er und seine 34-jährige philippinische Lebensgefährtin saßen auf dem Sofa und sahen fern. Der Täter erschoss Carpenter aus nächster Nähe in den Kopf. Die Lebensgefährtin wurde mit einem Handy-Ladekabel gefesselt und soll vergewaltigt worden sein.
Bislang sind vier Verdächtige, darunter der Schütze, in Haft. Alle stammen aus derselben Stadt wie die Opfer. Carpenters Forschung spielte eine wichtige Rolle im erfolgreichen Schiedsverfahren der Philippinen gegen China im West Philippinen Meer. Er diente als wissenschaftlicher Experte vor dem Schiedsgericht.