Vertreibung in Mandaue: 179 Haushalte betroffen
Die Sitio Marna Homeowners Association hat am 8. Juli 2026 ein Positionspapier an die Stadtverwaltung von Mandaue überreicht. Darin wird von illegalen Abrissarbeiten in Barangay Subangdaku berichtet, die 179 Haushalte betroffen haben.
Die vertriebenen Bewohner behaupten, dass der Abriss nicht die notwendige rechtliche Dokumentation hatte. Sie fordern humanitäre Hilfe, temporäre Unterkünfte und das Eingreifen der Stadtverwaltung in laufende Räumungsarbeiten außerhalb des eingezäunten Grundstücks.
Ramy Inopequez vom städtischen Büro für Wohnungsbau und Stadtentwicklung bestätigte, dass die Stadt die gemeldeten Räumungsprobleme untersucht. Die Stadtverwaltung prüft derzeit weitere Hilfsmaßnahmen und mögliche temporäre Umsiedlungsorte.
Am 25. Juni 2026 fand der Abriss in Sitio Marna, Barangay Subangdaku, statt. Die Bewohner der Sitio Marna Homeowners Association forderten die Stadtverwaltung auf, in die laufenden Abrissarbeiten einzugreifen. Sie behaupten, dass die Räumungsarbeiten über das eingezäunte Grundstück hinausgegangen sind.
Das Positionspapier wurde Wochen nach den Abrissarbeiten eingereicht. Die Bewohner fordern den Wiederaufbau der zerstörten Häuser, eine rechtliche Überprüfung des Abrisses und klare rechtliche Protokolle für zukünftige Abrissarbeiten.
Die Gruppe hofft, dass die vertriebenen Familien temporäre Unterkünfte, Lebensmittelhilfe, Baumaterialien und andere humanitäre Unterstützung erhalten. Marvin Ellaraiz, einer der betroffenen Bewohner, sagte, dass viele Familien nach dem Abriss ohne dauerhafte Unterkunft sind.
Ellaraiz behauptet, dass das Abrissteam schwere Geräte ohne Vorlage eines Abrissbefehls oder Anwesenheit eines Gerichtsbeamten verwendet hat. Jun Abellanosa, ein weiterer Bewohner, sagte, dass mehrere vertriebene Familien vorübergehend am Straßenrand leben, während sie auf Hilfe warten.
Inopequez, der stellvertretende Direktor des Büros für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, sagte, dass die Stadtverwaltung Berichte über Räumungsarbeiten außerhalb des eingezäunten Grundstücks erhalten hat. Er riet den betroffenen Bewohnern, rechtlichen Rat einzuholen, während die Stadt mögliche rechtliche und administrative Maßnahmen prüft.
Die Stadtverwaltung hat bereits Hilfsleistungen an die betroffenen Familien verteilt und prüft zusätzliche Unterstützung. Dazu gehören die Möglichkeit eines temporären Umsiedlungsorts für berechtigte Bewohner von Mandaue City. Die Stadtverwaltung bewertet weiterhin die Situation, während Diskussionen über mögliche Eingriffe laufen.