Verletzter Philippinenadler in Bukidnon gerettet
Ein schwer verletzter Philippinenadler wurde in Malaybalay City, Bukidnon, gerettet. Der Vogel litt unter Madenbefall an den Wunden.
Die PEF meldete, dass der Adler am 3. Juli 2026 nahe dem Sawaga River in Barangay Dalwangan gefunden wurde. Besorgte Bürger übergaben den Vogel an das Department of Environment and Natural Resources (DENR).
Tierärzte stellten fest, dass der weibliche Adler stark geschwächt, dehydriert und nicht flugfähig war. Er zeigte Anzeichen, dass er längere Zeit am Boden gestrandet war.
Während der Reinigung der Wunden fanden die Tierärzte einen ausgedehnten Madenbefall an beiden Flügeln, der Basis des Schwanzes, der Kloake und der Kloake.
Nach einigen Stunden brachten Mitarbeiter der PEF, des DENR, des Provinzzoos, des Malaybalay City Environment and Natural Resources Office, indigene Gemeinschaftsmitglieder und lokale Freiwillige den Vogel in Sicherheit.
Am Abend wurde der Adler zur vollständigen Untersuchung an die PEF übergeben. Die PEF nannte als Ursache für die Verletzungen des Adlers schwere Dehydrierung, beschädigtes Gefieder und fortgeschrittenen Madenbefall.
Das Tierarztteam reinigte und desinfizierte die Wunden des Adlers, entfernte die Maden, verabreichte Schmerzmittel und Flüssigkeiten gegen die Dehydrierung und stabilisierte den Vogel. Danach wurde er nach Davao City gebracht, wo er diagnostische Tests durchlief.
Tierärzte und Tierpfleger führen weiterhin nächtliche Untersuchungen durch, um Maden aus den Wunden des Adlers zu entfernen. Sie wollen so weiteres Gewebeschäden verhindern und die Heilung fördern.
Die PEF benannte den Adler nach dem Fundort Sawaga-Dalwangan. Die Wälder von Dalwangan im Mt. Kitanglad Range Natural Park sind ein wichtiger Lebensraum für den Philippinenadler.
Die PEF betonte, dass das Gebiet als historisches Brutgebiet anerkannt ist. Es ist das zweitälteste bekannte Brutgebiet der Art. Seit 1986 wird dort kontinuierlich Brutdokumentiert. Damit ist es eines der am längsten überwachten Brutgebiete des Philippinenadlers weltweit.
Die PEF schätzt, dass weniger als 400 Brutpaare des Philippinenadlers in freier Wildbahn übrig sind. Jeder erwachsene Vogel ist für das Überleben und die Zukunft der Art entscheidend.
Die Rettung von Sawaga-Dalwangan zeigt die Wirkung schnellen, gemeinsamen Handelns. Lokale Bewohner, indigene Gemeinschaften, Behörden, Tierärzte, Wildtierbiologen, Tierpfleger und Freiwillige arbeiteten zusammen, um den Adler aus dem Wald in spezialisierte Pflege zu bringen.
Die PEF nannte die Ursache der Verletzungen des Vogels weiterhin unklar. Behörden führen veterinärmedizinische und forensische Untersuchungen durch. Sie prüfen auch, ob philippinische Wildtiergesetze verletzt wurden.
Die PEF betonte, dass der Schutz gefährdeter Wildtiere nicht nur den Schutz von Wäldern umfasst. Es gehe auch darum, zu helfen, wenn ein einzelnes Tier Unterstützung braucht. Die Hilfe müsse rechtzeitig eintreffen.