Verdächtiger nach tödlichem Schusswaffenvorfall in Argao festgenommen
Die Behörden haben einen Verdächtigen im Zusammenhang mit einem tödlichen Schusswaffenvorfall in einem Bergdorf in Argao, Cebu, festgenommen. Bei dem Vorfall am Dienstagabend, dem 30. Juni 2026, wurde ein Mann getötet und zwei weitere verletzt. Die Polizei geht von einem persönlichen Groll als möglichem Motiv aus.
Festgenommen wurde Esteban Zamora Solis Jr., 35, ein Bewohner von Barangay Capio-an in Argao. Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer Fahndungsaktion der Polizeiwache von Argao gegen 23 Uhr am Mittwoch, dem 1. Juli 2026. Solis wurde als einer der Schützen identifiziert, die am Dienstagabend in Purok Tambis, Barangay Capio-an, das Feuer eröffneten.
Bei dem Angriff starb Rocky Bernabe Celada, 36, und die beiden Männer Edsel Campaner und Anselmo Canitam wurden verletzt. Ein weiterer Begleiter, Anderson Padilla, blieb unverletzt. Zeugen identifizierten Solis als einen der Verdächtigen, was zu einer Verfolgungsjagd führte, die zu seiner Festnahme führte.
Bei Solis wurden eine Pistole Kaliber .45, ein Magazin und fünf Patronen sichergestellt. Die Behörden suchen weiterhin nach den anderen Verdächtigen, die angeblich mit einem Auto und einem Motorrad am Tatort eintrafen, bevor sie auf die Opfer schossen.
Die Ermittler prüfen einen persönlichen Groll als mögliches Motiv, schließen aber nicht die Beteiligung von illegalen Drogen aus. Die Polizei untersucht auch die Möglichkeit einer Rache, da Celada fünf Jahre wegen eines versuchten Mordes im Gefängnis verbracht hatte. Familienmitglieder berichteten, dass Celada oft vor illegalen Drogen warnte.
Die Opfer befanden sich vor einem Haus, als die Verdächtigen eintrafen und wiederholt auf sie schossen. Celada starb noch am Tatort, während Campaner und Canitam zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurden. Padilla konnte sich in Sicherheit bringen. Die Verdächtigen flohen nach der Tat. Die Fahndung nach den übrigen Verdächtigen dauert an.