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USA: Subpoenas gegen Journalisten der New York Times

Die US-Regierung hat Subpoenas gegen fünf Journalisten der New York Times ausgestellt. Die Reporter hatten über Sicherheitsfragen rund um die neue Air Force One berichtet. Diese Maschine war ein Geschenk aus Katar.

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Symbolbild: Envato

Die Subpoenas sollen die Journalisten zwingen, vor einer Bundesjury in Manhattan auszusagen. Die Maßnahmen wurden von Jay Clayton, dem US-Staatsanwalt in Manhattan, angestrebt.

Die Reaktionen in der Medienwelt waren schnell und scharf. Jodie Ginsberg vom Committee to Protect Journalists nannte die Subpoenas eine außergewöhnliche Eskalation. Sie sollen die Arbeit von Journalisten im ganzen Land einschüchtern.

Frank Sesno, ehemaliger CNN-White-House-Büroleiter, bezeichnete die Subpoenas als gefährlich und uncharted territory. Er sieht darin eine Fortsetzung der bisherigen Vorgehensweise der Trump-Regierung.

Die neue Air Force One, ein Geschenk aus Katar, wurde für 400 Millionen Dollar umgebaut und aufgerüstet. Sie trat letzten Woche in Dienst. Präsident Trump nutzte jedoch ein älteres Modell, um ein NATO-Treffen in der Türkei zu verlassen.

Die New York Times berichtete, dass der Wechsel auf das ältere Modell auf Drängen des Secret Service erfolgte. Das neue Flugzeug soll einige Sicherheitsfunktionen des älteren Modells nicht haben, darunter Abwehrsysteme gegen Raketen.

Die Subpoenas wurden nach einem Treffen von FBI-Direktor Kash Patel und anderen Justizbeamten im Weißen Haus ausgestellt. Das Treffen dauerte etwa acht Stunden.

Der Nationale Presseclub forderte das Justizministerium auf, die Subpoenas sofort zurückzuziehen. Die Maßnahmen seien ein Angriff auf die Pressefreiheit und die erste Änderung der Verfassung.

Die Trump-Regierung hat bereits mehrere Klagen gegen Medienunternehmen eingereicht. Die Feindseligkeit gegenüber Medien, die nicht mit der Regierung übereinstimmen, ist nicht neu. In seiner zweiten Amtszeit hat Trump jedoch eine Eskalation eingeleitet.

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