Unwetter in Iloilo: 67-Jähriger stirbt bei Erdrutsch, 110 Menschen obdachlos
In Iloilo haben heftige Regenfälle durch den Südwest-Monsun und Taifun Inday am Sonntag schwere Schäden angerichtet. Ein 67-jähriger Mann starb durch einen Erdrutsch. Sechs Erdrutsche und weitere Wetterereignisse führten dazu, dass 48 Familien oder 110 Personen in Iloilo City obdachlos wurden. Straßen, Brücken und Häuser wurden beschädigt.
Das Opfer, Placido Tabalina, lebte in Sitio Sidlangan, Barangay Nagba, Tubungan. Ein Erdrutsch begrub einen Teil seines Hauses. Tabalina war mit seiner Frau und zwei Enkelkindern im Haus. Ein großer Balayo-Baum und ein Mahagoni-Baum wurden durch den Erdrutsch mitgerissen und begruben Tabalina. Die Familie überlebte.
Die Ehefrau des Opfers alarmierte sofort die Barangay-Beamten. Retter fanden Tabalina nach 30 Minuten unter den Trümmern. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er für tot erklärt wurde. Vizebürgermeister Leo Taypen von Tubungan betonte, dass das Gebiet als hochgefährdet für Erdrutsche eingestuft war. Evakuierungswarnungen waren im Voraus ausgegeben worden.
Taypen appellierte an die Bevölkerung, Evakuierungsanweisungen zu befolgen. In Barangay Igdampog Sur, Tubungan, zerstörte ein weiterer Erdrutsch einen Teil der Straße. In Leon blockierte ein Erdrutsch eine Straße mit Schlamm, Steinen und umgestürzten Bäumen. In Barangay Buga drohte Ufererosion nahegelegenen Gebäuden. In Sitio Buntalan, Poblacion, spülten Hochwasser einen großen Teil eines Betondamms weg.
In Barangay Camando zerstörten Überschwemmungen eine Hängebrücke. Bürgermeisterin Ma. Lina Cabana Holipas von Leon ordnete die Schließung aller Schulen an. In Iloilo City wurden 48 Familien oder 110 Personen durch Überschwemmungen obdachlos. Die meisten Evakuierten kamen aus Barangay Maria Clara. Weitere betroffene Bewohner kamen aus den Barangays San Roque, Sambag, Balantang und Camalig.
Einige Vertriebene blieben bei Verwandten, stehen aber unter staatlicher Überwachung. Das City Social Welfare and Development Office verteilte Lebensmittel und Hilfsgüter. Gemeinschaftsküchen erhielten ebenfalls Lebensmittel. Drei Häuser wurden durch starke Winde und umgestürzte Bäume beschädigt. Das CSWDO aktivierte sein Notfallzentrum und überwacht die Lage weiter.
Die Behörden überwachen die betroffenen Gemeinden weiter. Sie warnen vor anhaltenden starken Regenfällen und rufen die Bevölkerung auf, gefährdete Gebiete zu meiden und Evakuierungsanweisungen zu befolgen.