Politik

Unterstuetzungsgruppe kritisiert Zeugenaussage in Waffenfall

Die Unterstuetzungsgruppe Kapatid für politische Gefangene kritisierte am Dienstag einen vermeintlichen Scheinzeugen im Fall der illegalen Waffenbesitzes gegen Vicente Ladlad, Alberto Villamor und Virginia Villamor.

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Symbolbild: Envato

Die Gruppe nannte den Zeugen einen Scheinzeugen. Die Verteidigung will die Abhängigkeit der Staatsanwaltschaft von einem angeblichen erfundenen Informanten anfechten. Die Anhörung findet vor dem Regionalen Gerichtshof Quezon City, Zweigstelle 93, statt.

Die Verteidigung will einen Barangay-Sekretär und einen ehemaligen Präsidenten einer Wohnervereinigung als Zeugen aufrufen. Sie sollen bestätigen, dass der Polizeiinformant, dessen Informationen zur Durchsuchungsgenehmigung führten, nicht existiert.

Fides Lim, Sprecherin von Kapatid und Ehefrau von Vicente Ladlad, sagte, dass selbst wenn die Staatsanwaltschaft im letzten Moment eine Person mit diesem Namen vorlege, dies nichts an den Barangay-Aufzeichnungen ändere. Diese zeigen, dass zum Zeitpunkt der Genehmigung kein solcher Bewohner existierte.

Lim nannte den gesamten Fall eine Fälschung, die auf vorsätzlicher Falschaussage basiert. Sie nannte die Beweise der Staatsanwaltschaft rechtlich unzulässig.

GMA News Online hat beim Justizministerium um eine Stellungnahme gebeten. Die Antwort soll veröffentlicht werden, sobald sie vorliegt.

Ladlad und die Villamors wurden im November 2018 verhaftet. Die Polizei hatte Durchsuchungsbefehle an ihrer Wohnung in Novaliches, Quezon City, vollstreckt.

Ladlad war Friedensberater für das Nationale Demokratische Front der Philippinen in den Friedensverhandlungen mit der Regierung. Die Behörden identifizieren ihn als hochrangiges Mitglied der Kommunistischen Partei der Philippinen.

Die Polizei betonte, dass die Verhaftung im November 2018 nur auf dem Verdacht des illegalen Waffenbesitzes basierte. Sie sei nicht mit seinen mutmaßlichen Verbindungen zur kommunistischen Bewegung verbunden.

Die Behörden fanden bei der Razzia Waffen, Munition und Sprengstoffe. Dies führte zu Anklagen wegen illegalen Waffenbesitzes. Die drei bestreiten die Vorwürfe und behaupten, dass die Beweise gefälscht wurden.

Kapatid nannte Vicente Ladlads Gesundheitszustand als besorgniserregend. Er leidet an Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung. Er kann nur noch kurz gehen.

Virginia Villamor kann ohne Hilfe nicht mehr gehen. Ihr Ehemann Alberto Villamor leidet an Diabetes.

Lim kritisierte, dass die Gefangenen unter den gefälschten Anklagen leiden, während mächtige Personen trotz echter Plünderungsfälle Sonderprivilegien genießen.

Die Gruppe forderte den Regionalen Gerichtshof Quezon City, Zweigstelle 93, auf, das Recht auf ein faires Verfahren zu wahren. Sie sollen den Fall fallen lassen, der auf Lügen basiert, und das achtjährige Martyrium beenden.

Quellen