Umweltgruppe fordert Davao City auf, Naturbasierte Loesungen zu integrieren
Die IDIS aus Davao City hat die Stadtregierung aufgefordert, Naturbasierte Loesungen (NbS) zu integrieren. Sie sollen helfen, die zunehmenden Ueberschwemmungen in der Stadt zu bekämpfen.
IDIS will, dass die Stadtregierung NbS in ihre Planung, Entwicklung und den Comprehensive Land Use Plan einbezieht. Auch die zukünftigen Hochwassermanagement-Programme sollen NbS enthalten. Die Gruppe betonte, dass die Stadt durch die Integration von NbS-Ansaetzen in langfristige Politiken und Investitionen widerstandsfähiger, klimaresilienter und kosteneffizienter wird.
Die Stadt soll ihre natürlichen Ökosysteme schützen. Zudem sollen die Risiken von Überschwemmungen reduziert werden. IDIS nannte den 17. Juli 2026 als Datum für die Forderung. Die Gruppe appellierte an die Gemeinschaft, dass Natur kein Hindernis für die Entwicklung ist. Vielmehr sei sie eine der größten Verbündeten.
IDIS ermutigte die Bewohner von Davao City, eine überschwemmungsresistente Stadt zu bauen. Dazu sollen sie NbS kennenlernen und praktische Maßnahmen zu Hause ergreifen. Dazu gehören das Installieren von Regenwassersammelsystemen, das Nutzen von durchlässigen Oberflächen und das Pflanzen von einheimischer Vegetation. Diese Maßnahmen sollen das Abfließen von Regenwasser verringern.
IDIS schlug vor, mehr Grünflächen zu schaffen. Diese sollen als Überschwemmungsparks dienen. Sie sollen überschüssiges Wasser aufnehmen, besonders bei starkem Regen. Zudem sollen sie Freizeitflächen bieten.
Die Gruppe betonte die Notwendigkeit, die Feuchtgebiete der Stadt zu erhalten und zu sanieren. Auch die Schutzgebiete und Mangroven sollen wiederhergestellt werden. Diese sollen als natürliche Hochwasserschutzbarrieren dienen.
IDIS forderte die strikte Umsetzung der City Ordinance No. 0298-09. Diese ist auch als Rainwater Ordinance von 2009 bekannt. Sie verlangt die ordnungsgemäße Sammlung, Speicherung und Nutzung von Regenwasser in der Stadt. Die Verordnung schreibt vor, dass Häuser und Einrichtungen eigene Regenwassersammelsysteme installieren müssen.
IDIS nannte die Geschwindigkeit, mit der das Hochwasser abfließt, als unzureichend. Viele der überschwemmungsgefährdeten Straßen und Barangays waren einst nicht überschwemmungsgefährdet. Damals existierten Feuchtgebiete, Bäche und natürliche Bodenbedeckung in diesen Gebieten.
Die Gruppe nannte die Stadtentwicklung als Hauptproblem. Die Stadt habe natürliche Gelände mit Betoninfrastruktur ersetzt. Diese erfordere Geld für den Bau. Die Gruppe betonte, dass die Stadt einst größtenteils aus Feuchtgebieten bestand. Historische Landnutzungsdaten aus alten spanischen und amerikanischen Karten zeigen, dass Davao City in einem Gebiet mit einem großen Netzwerk von Fluss- und Ästuar-Feuchtgebieten lag.
Die Gruppe nannte die Hauptfeuchtgebiete in der Stadt. Dazu gehören Laverna, Bajada Avenue und Matina Aplaya, Crossing und Pangi. Diese Gebiete wurden in kommerzielle und Wohngebiete umgewandelt. Früher waren sie Feuchtgebiete, die Wasser natürlich absorbierten. Heute sammelt sich Wasser auf der Oberfläche, weil es nicht mehr in den Boden sickern kann.
IDIS nannte die Ursachen für den Verlust der Feuchtgebiete. 51,6 Prozent des Verlusts seien auf die hohe Wohnungsdichte zurückzuführen. 33 Prozent seien auf die kommerzielle Entwicklung zurückzuführen.