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Tödliche Unwetter in Mindanao: 12 Tote und über 300.000 Betroffene

In Mindanao sind durch starke Monsunregen und einen tropischen Sturm mindestens 12 Menschen ums Leben gekommen. Die Region hatte sich gerade von einem schweren Erdbeben erholt, als die Unwetterkatastrophe einsetzte.

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Symbolbild: Envato

In der Gemeinde Malapatan in der Provinz Sarangani starben zehn Menschen durch einen Erdrutsch. Die Opfer waren zwei Familien, die sich in einem vermeintlich sicheren Gebiet aufhielten. Die Leichen wurden mit einem Hubschrauber der Philippinischen Luftwaffe in die Stadt gebracht.

Ein weiteres Opfer wurde in der Stadt Malaybalay in Bukidnon gefunden. Der 48-jährige Bauer ertrank, als er einen reißenden Fluss überqueren wollte. Ein weiterer Todesfall wurde in der Gemeinde Quezon gemeldet.

In der Provinz Maguindanao sind über 309.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen. Ein 70-jähriger Senior wird vermisst. Das Bergbau- und Geowissenschaftsamt warnte, dass 741 Barangays in Mindanao bis zum 14. Juli gefährdet sind.

Die Behörden haben 230 Familien in sechs Evakuierungszentren untergebracht. Die Evakuierten stammen aus den Barangays Poblacion, Libi und Sapu Padidu. Die Katastrophenschutzteams verteilen Lebensmittel und Hilfsgüter.

Die Provinzregierung von Bukidnon hat ebenfalls Hilfsgüter an die Betroffenen verteilt. Die Provinzverwaltung von Bukidnon und die Provinzbehörde für Katastrophenschutz leiteten die Hilfsmaßnahmen.

Die Behörden warnen vor anhaltenden Regenfällen und möglichen weiteren Überschwemmungen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, die Warnungen ernst zu nehmen und sich in Sicherheit zu bringen.

Quellen