Gesellschaft: Zamboanga Peninsula

Symposium in Zamboanga City informiert Jugendliche über Kinderschutz und Cybermobbing

Am Donnerstag, den 24. September 2026, fand in Zamboanga City ein Symposium statt, das sich mit den Themen Jugendstrafrecht, Cybermobbing und Kinderschutz befasste. Ziel der Veranstaltung war es, Kinder und Jugendliche präventiv vor Gewalt und Kriminalität zu schützen. Insgesamt nahmen 50 junge Begünstigte des Pantawid Pamilyang Pilipino Programms (4Ps) an der Sitzung teil.

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Symbolbild: Envato

Die Veranstaltung war Teil einer Youth Development Session (YDS), bei der Mitglieder des 4Ps von der Talon-Talon National High School sowie aus nahegelegenen Dörfern in Zamboanga City zusammenkamen. Das 4Ps ist die nationale Strategie der philippinischen Regierung zur Armutsbekämpfung und wird vom Department of Social Welfare and Development (DSWD) verwaltet.

Maricel Abduhalim, Master Sergeant beim WCPD der Zamboanga City Police Station 12, erläuterte den Teilnehmern die einschlägigen Gesetze zum Schutz von Kindern und thematisierte die rechtlichen Konsequenzen bei Straftaten durch Minderjährige. Mithilfe verschiedener Szenarien verdeutlichte Abduhalim, wie sich die Jugendlichen vor Gewalt, Missbrauch und Belästigungen im Internet schützen können. Zudem räumte sie mit Missverständnissen über jugendliche Straftäter auf und betonte, dass auch Kinder bei schweren Vergehen je nach Schwere der Tat und den jeweiligen Umständen den geltenden gesetzlichen Sanktionen unterliegen.

Das Symposium wurde vom DSWD der Zamboanga-Halbinsel in Zusammenarbeit mit dem City Social Welfare and Development Office (CSWDO) durchgeführt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf Schutzgesetzen für Frauen und Kinder sowie auf den staatlichen Mechanismen, die zur Sicherung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen. Unterstützt wurde die Initiative vom Barangay-Rat von Talon-Talon unter der Leitung von Casmir Candido sowie von Garry Sta. Ana, dem Schulleiter der Talon-Talon National High School.

Die Teilnehmer bewerteten die Sitzungen als zeitgemäß und relevant, insbesondere vor dem Hintergrund der wachsenden Risiken für junge Menschen, die auch aus dem digitalen Raum resultieren. Das regionale Managementbüro des 4Ps erklärte, dass solche Interventionen zur Jugend- und Familienentwicklung fortgesetzt werden sollen, um das Bewusstsein, ein verantwortungsbewusstes Verhalten und den gemeinschaftsbasierten Schutz der Programmbegünstigten nachhaltig zu stärken.