Sydney Sy und Jomary Torres erreichen Finale der Asia-Oceania Sambo Championship
Sydney Sy und Jomary Torres haben sich durch Siege in ihren Halbfinalkämpfen für das Finale der 11. Asia-Oceania Sambo Championships qualifiziert. Die Veranstaltung fand am Samstag im Ninoy Aquino Stadium statt und wurde von der Philippine Sports Commission präsentiert.
Die Titelverteidigerin Sydney Sy setzte sich in der Frauen-Klasse über 80 Kilogramm gegen Lilly Houben aus Neuseeland mit 5:0 durch. Sy wird nun im Finale auf die Kasachin Arailym Abenova treffen, die 2021 in Taschkent, Usbekistan, den Titel gewann. Abenova hatte im Halbfinale die Mongolin Sarangoo Ganbold zur Aufgabe gezwungen.
Jomary Torres, die auf Platz 7 der Weltrangliste steht, besiegte Dilbara Raimzhanova aus Kirgisistan mit 7:2 in der Frauen-Klasse bis 50 Kilogramm. Im Finale trifft sie auf Daidry Paiyz aus Kasachstan, die sich gegen Erdenet-od Byambajav aus der Mongolei durchgesetzt hatte.
Das Turnier wird von der Pilipinas Sambo Federation Inc. organisiert und von Victory Liner unterstützt. Am Freitag sicherte sich die Philippinen einen weiteren Silbermedaille. Die Newcomerin Christine Angelic Espolong verlor im Finale der Frauen-Klasse bis 59 Kilogramm gegen Zarina Yergen aus Kasachstan mit 8:0. Espolong, deren ursprüngliche Kampfsportart Muay Thai ist, bezeichnete die Teilnahme als tolle Erfahrung.
Sy begann ihren Kampf vorsichtig und erzielte früh im fünfminütigen Kampf den ersten Punkt. Sie setzte Houben mit einem Pin an der 3:09-Minuten-Marke unter Druck und baute ihre Führung weiter aus. Houben versuchte, Sy zu Boden zu bringen, doch die Filipina konnte die Gefahr abwehren und den Sieg sichern.
Torres dominierte die Anfangsphase ihres Halbfinals und landete effektive Treffer. Sie erzielte einen Pin und führte mit 7:0. Raimzhanova gelang im Schlussabschnitt eine Aufholjagd, doch Torres blieb konzentriert und sicherte sich den Sieg.