Sulu: Armee und MNLF intensivieren Friedensdialog in Luuk
EditUm die Stabilität in den Gemeinden der Provinz Sulu langfristig zu sichern, haben die 1102. Infanteriebrigade der philippinischen Armee und führende Vertreter der MNLF ihre Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit und des Friedens verstärkt. Im Zentrum des Austauschs stand die Absicht, die Koordination zwischen den beiden Parteien zu intensivieren.
Das Treffen fand am Donnerstag, den 17. September 2026, im Camp Aka statt, dem Hauptquartier der Brigade im Dorf Bual in Luuk. Brigadegeneral Alaric Avelino Delos Santos leitete die Delegation der Armee. Ihm zur Seite standen der stellvertretende Brigadekommandeur, Oberst Alex Gagula, sowie der Exekutivoffizier der Brigade, Oberstleutnant Rolando Granados. Seitens der MNLF nahmen Saikal Madjuri, Mhadz Akmad, Makis Suluman Abduhajan, Abduraddul Abduhajan, Hadji Pahmi Amiril, Junhar Abdulla und Hadji Amilhamja Hadjiri an dem Gespräch teil.
Wie die 1102. Infanteriebrigade am Samstag, den 19. September, mitteilte, behandelten die Beteiligten verschiedene Belange der lokalen Gemeinschaft sowie die aktuelle Sicherheitslage. Ein wesentliches Ziel des Dialogs war es, Strategien zu entwickeln, um neu auftretende Probleme durch Gespräche zu bewältigen. Zudem sollte die offene Kommunikation zwischen der Brigade und den MNLF-Führern gefördert werden, um Konflikte auf kommunaler Ebene friedlich beizulegen.
Brigadegeneral Delos Santos erklärte, dass ein fortwährender Dialog und gegenseitiger Respekt die Grundvoraussetzungen seien, um die bisherigen Friedenserfolge in Sulu zu schützen. Durch aktives Zuhören und Zusammenarbeit ließen sich Missverständnisse verhindern und das Vertrauen in den Gemeinschaften aufbauen. Beide Seiten bestätigten ihre Bereitschaft, die Kommunikationskanäle offen zu halten und Friedensbemühungen an der Basis fortzusetzen. Delos Santos fügte hinzu, dass man weiterhin mit den MNLF-Führern und anderen Akteuren in Kontakt bleiben werde, um sichere und widerstandsfähige Gemeinschaften in der gesamten Zuständigkeitsregion zu fördern.






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