Sulfidausstoß des Taal-Vulkans steigt nach Tiefstwert
Die Schwefeldioxid-Emissionen des Taal-Vulkans in der Provinz Batangas sind nach einem Tiefstwert wieder gestiegen. Das meldete das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) am Donnerstag, den 16. Juli.
Laut 24-Stunden-Überwachung des Phivolcs stießen die Taal-Vulkans am Mittwoch 289 Tonnen Schwefeldioxid aus. Das waren deutlich mehr als die 59 Tonnen, die am Dienstag gemessen wurden. Die 59 Tonnen waren der niedrigste Tageswert in diesem Jahr.
Der bisherige niedrigste Tageswert lag bei 78 Tonnen, gemessen zwischen dem 1. und 8. Januar. Der höchste Tageswert in diesem Jahr lag bei 5.287 Tonnen am 4. Juni.
Phivolcs beobachtete zudem moderate Ausstöße von vulkanischen Aschewolken. Diese stiegen etwa 600 Meter über den Hauptkrater und drifteten nach Nord-Nordost. Im Hauptkratersee auf der Taal-Vulkaninsel wurden keine heißen vulkanischen Flüssigkeiten beobachtet.
Die Behörde registrierte zudem ein vulkanisches Beben, das neun Minuten dauerte. Phivolcs definiert vulkanische Beben als kontinuierliche seismische Signale mit regelmäßigen oder unregelmäßigen Schwingungen bei niedrigen Frequenzen.
Trotz des Anstiegs der Schwefeldioxid-Emissionen bleibt der Taal-Vulkan auf Warnstufe 1. Diese Stufe zeigt einen niedrigen Grad an vulkanischer Unruhe an. Phivolcs warnte jedoch, dass der Vulkan weiterhin in einem abnormalen Zustand ist.
Die Warnstufe 1 bedeutet nicht, dass die vulkanische Unruhe beendet ist oder die Gefahr eines Ausbruchs vollständig verschwunden ist.