Studie: Landnutzung beeinflusst Viren in Mücken
Eine Studie der University of the Philippines zeigt, dass die Landnutzung die Viren beeinflusst, die Mücken tragen. Die Forscher untersuchten Mücken der Arten Aedes aegypti und Aedes albopictus, die Krankheiten wie Dengue, Zika und Chikungunya übertragen.
Die Wissenschaftler sammelten Mücken in drei verschiedenen Gebieten von Los Baños, Laguna. Diese Gebiete unterscheiden sich in ihrer Topografie und Landnutzung. Die Proben stammen aus den Barangays Bagong Silang, Lalakay und Bayog.
Bagong Silang liegt in den Bergen und hat eine hügelige Landschaft. Lalakay ist ein mittlere Gebiet mit leicht unebenem Terrain. Bayog liegt am Seeufer und hat eine flache Landschaft.
Die Forscher fanden heraus, dass die Mücken Viren aus 12 verschiedenen Taxongruppen trugen. Die meisten dieser Viren sind insektenspezifisch und infizieren nur Mücken, nicht Menschen. Beide Mückenarten trugen die meisten identifizierten Viren.
Die Studie zeigte auch, dass in Gebieten mit menschlicher Aktivität mehr Virustypen gefunden wurden. Diese Gebiete sind oft städtisch oder gerodet, wie in den Barangays Lalakay und Bayog. In forstreichen Gebieten wie Bagong Silang wurden weniger Virustypen gefunden.
Die Forscher fanden keine Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Viren in den Proben. Allerdings trugen Mücken aus zwei Barangays das Cell Fusing Agent Virus (CFAV). Dieses Virus kann die Vermehrung von Dengue- und Zika-Viren hemmen.
Die Wissenschaftler betonen die Bedeutung von Überwachungsprogrammen für Arboviren. Diese Programme sind wichtig für die öffentliche Gesundheit, da sie die Aktivität von endemischen und neuen Viren in Echtzeit überwachen.
Die Studie wurde im Fachjournal Parasites & Vectors veröffentlicht. Sie wurde vom Department of Science and Technology-Philippine Council for Health Research and Development (DOST-PCHRD) und dem UPD Office of the Vice Chancellor for Research and Development unterstützt.