Wirtschaft

Steuerberater rät Kleinunternehmern: BIR-Benachrichtigungen nicht ignorieren

Kleinunternehmer sollten Benachrichtigungen des Bureau of Internal Revenue (BIR) nicht ignorieren. Das sagte der Steuerberater Rizaldy Menor am Mittwoch, 8. Juli 2026. Wer die Benachrichtigungen nicht beachtet, riskiert höhere Steuerlasten und weniger Möglichkeiten zur Verteidigung bei einer Prüfung.

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Symbolbild: Envato

Menor, Gründer von Tax Help Philippines, nannte das Ignorieren des Letter of Authority (LOA) den häufigsten Fehler. Das LOA leitet das BIR-Prüfverfahren ein. Wer es ignoriert, hat weniger Möglichkeiten zur Verteidigung und muss mit hohen Strafen rechnen. Das sagte Menor beim Habi at Kape Business Forum in den Ayala Malls Abreeza.

Menor betonte, dass die BIR-Prüfung Teil des staatlichen Steuerprogramms ist. Wer seine Bücher ordentlich führt und die Steuergesetze einhält, muss die Prüfung nicht fürchten. Viele Unternehmer scheitern bei der Prüfung, weil sie die Steuerregeln und die Anforderungen nicht kennen.

Menor nannte das Recht auf rechtliches Gehör während der Steuerprüfung. Steuerzahler können BIR-Befunde anfechten. Ein weiteres wichtiges Recht ist das Einspruchsrecht nach Abschnitt 228 des National Internal Revenue Code. Mit einem Einspruch können Steuerzahler die BIR dazu zwingen, die Prüfung zu erklären und zu rechtfertigen.

Menor erinnerte auch an die Steuerpflicht für Online-Verkäufe. Viele Online-Händler wissen nicht, dass sie sich beim BIR registrieren und die Steueranforderungen erfüllen müssen. Er riet Unternehmern, vor der Gründung eine Steuerplanung durchzuführen. So vermeiden sie unnötige Strafen und wählen die passende Unternehmensstruktur.

Menor empfahl Kleinunternehmen, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Steuergesetze enthalten sowohl Buchhaltungs- als auch rechtliche Anforderungen. Das kann für Erstunternehmer verwirrend sein. Wer sich von Anfang an beraten lässt, vermeidet teure Fehler.

Quellen