Start des Bigay-Bigas-Programms in Iloilo City mit Schwierigkeiten
Der Start des Bigay-Bigas-Programms in Iloilo City verlief holprig. Die Stadtregierung erhielt Beschwerden zur Auswahl der Empfaengerinnen und Empfaenger sowie zur mangelnden Abstimmung mit den Barangay-Beamten.
Die Stadtregierung versicherte, dass die Verteilung nach nationalen Richtlinien erfolgt. In einer Erklärung vom 2. Juli nannte die Stadtregierung die erhaltenen Kommentare, Vorschlaege und Beschwerden der Oeffentlichkeit. Sie betonte, dass die Verteilung fair ablaufen soll.
Barangay-Beamte kritisierten, dass die Stadtregierung sie nicht ueber das Programm informiert habe. Barangay-Captains wussten nichts von den Verteilungsplänen, den Listen der Empfaengerinnen und Empfaenger, dem Auswahlverfahren und den Durchfuehrungsprozeduren. Einige erfuhren erst, als der Reis bereits verteilt wurde oder als Bewohner Fragen stellten.
Bewohner beklagten, dass einige berechtigte Familien keinen Reis erhielten, waehrend andere Haushalte angeblich mehrere Saecke bekamen. Sie vermuteten, dass die Empfaengerinnen und Empfaenger selektiv ausgewaehlt wurden.
Die Stadtregierung nannte die Auswahl der Empfaengerinnen und Empfaenger nach dem Department of Budget and Management-Department of the Interior and Local Government Joint Circular No. 1, Series of 2026, und Local Budget Circular No. 169. Berechtigte Empfaengerinnen und Empfaenger sind arme, nahezu arme und gefaehrdete Haushalte, Mindestlohnempfaenger und andere beduerftige Gruppen.
Die Stadtregierung betonte, dass Haushalte, die noch keine Reishilfe aus anderen Programmen erhalten haben, Vorrang haben. Die Durchfuehrungsrichtlinien verlangen, dass die lokalen Verwaltungseinheiten mindestens 25 Prozent ihrer Bevoelkerung nach der Volkszaehlung von 2024 Reishilfe gewaehren.
Die Stadtregierung startete die Reishilfe am 29. Juni im La Paz Gymnasium. Dort erhielten die ersten 1.030 Empfaengerinnen und Empfaenger ihre Zuteilung. Jede berechtigte Familie soll 10 Kilogramm Reis pro Verteilung erhalten. Weitere Verteilungen sind im August und Oktober geplant.
Insgesamt sollen 41.958 Haushalte von dem Programm profitieren. Diese Haushalte wurden vom City Social Welfare and Development Office identifiziert. Die Initiative wurde mit 72 Millionen PHP aus dem Local Government Support Fund des nationalen Staates finanziert.
Das City Social Welfare and Development Office ermutigte die Bewohner, gueltige Kommentare, Vorschlaege und Informationen einzureichen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Hilfe die beduerftigsten Familien erreicht.
Das Programm ist Teil einer groesseren nationalen Reissubventionskampagne. Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete im Februar die direkte Freigabe der Local Government Support Fund-Zuweisungen an die lokalen Verwaltungseinheiten an. Der Fonds wurde auf fast 58 Milliarden PHP für 2026 aufgestockt.
Die Hilfe kommt, da die Lebensmittelkosten die Haushalte mit niedrigem Einkommen belasten. Im Juni 2026 lag der Durchschnittspreis von gut gemahlenem Reis bei etwa 57 PHP pro Kilogramm. In der Region Western Visayas konnten 2023 etwa 151.000 Haushalte ihre Mindestlebensmittelanforderungen nicht decken, trotz der Ueberproduktion wichtiger landwirtschaftlicher Erzeugnisse.